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Microsoft AD FS: Spoofing-Schwachstelle durch schwache Authentifizierung

CVE-2026-83511Hoch 7.4

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Zusammenfassung

Microsoft Active Directory Federation Services (AD FS) auf mehreren Windows-Server- und Windows-10-Versionen enthält eine Spoofing-Schwachstelle aufgrund schwacher Authentifizierung (CWE-1390). Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann sie ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion ausnutzen, wobei die Angriffskomplexität hoch ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte die Vertraulichkeit und Integrität beeinträchtigen; eine Ausnutzung oder öffentlich verfügbarer Exploit-Code ist nicht bekannt.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 (inkl. Server Core): 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inkl. Server Core): 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012 R2 (inkl. Server Core): 6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis unter 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inkl. Server Core): 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.33650
  • Hinweis: Die CPE-Daten nennen nur Windows 10 1607; AD FS läuft auf den oben genannten Server-Editionen.

Behoben in

  • Windows 10 1607 / Server 2016: 10.0.14393.9612
  • Windows 10 1809 / Server 2019: 10.0.17763.9376 (KB5126651 gemäss Drittanbieter-Index)
  • Windows Server 2012 R2: 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: 10.0.26100.33650 (KB5126646 gemäss Drittanbieter-Index)
  • Die Versionsnummern stammen aus Sekundärquellen; vor der Verteilung auf der MSRC-Seite überprüfen.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein offizieller Workaround von Microsoft gefunden.

  • Allgemeine Härtung laut Drittanbieter: AD FS so konfigurieren, dass nur sichere Authentifizierungsmethoden wie MFA oder zertifikatsbasierte Authentifizierung verwendet werden.

Ausnutzung

  • Microsoft: nicht öffentlich bekannt gemacht, nicht ausgenutzt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.

Unsere Empfehlung

  • Die Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 auf allen betroffenen AD FS-Servern installieren; die Build-Nummern vorab auf der MSRC-Seite überprüfen.
  • AD FS-Server, die aus dem Internet erreichbar sind, priorisieren und zuerst patchen.
  • Nur intern erreichbare AD FS-Server im nächsten regulären Wartungsfenster patchen.
  • MFA oder zertifikatsbasierte Authentifizierung für die föderierte Anmeldung als Härtungsmassnahme erzwingen.
  • Die Exposition der AD FS-Server prüfen und Anmeldeprotokolle auf ungewöhnliche Spoofing- oder Authentifizierungsaktivitäten überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Spoofing – Active Directory Federation Services (AD FS)
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 01:08.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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