Windows Bluetooth Port Driver: Remote Code Execution über benachbartes Netzwerk
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle (Out-of-Bounds Read) im Windows Bluetooth Port Driver erlaubt einem nicht berechtigten Angreifer, Code auszuführen. Der Angreifer muss sich in Bluetooth-Reichweite (benachbartes Netzwerk) befinden und das Opfer muss eine Benutzeraktion ausführen, daher ist die Schwachstelle nicht aus dem Internet erreichbar. Der betroffene Treiber ist auf Windows-Systemen mit Bluetooth-Stack vorhanden, auch ohne gekoppeltes Gerät.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)
- Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis < 10.0.17763.9376)
- Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 bis < 10.0.19044.7807)
- Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 bis < 10.0.19045.7807)
- Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 bis < 10.0.22631.7652)
- Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis < 10.0.26100.9711)
- Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis < 10.0.26200.9711)
- Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis < 10.0.28000.3231)
- Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis < 10.0.26300.9711)
- Windows Server 2012 R2 inkl. Server Core (6.3.9600.0 bis < 6.3.9600.23470)
- Windows Server 2016 inkl. Server Core (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)
- Windows Server 2019 (10.0.17763.0 bis < 10.0.17763.9376)
Behoben in
- Korrigierte Builds gemäss CNA-Eintrag (auf der MSRC-Seite zu bestätigen): siehe oben stehende Build-Nummern, d.h. 10.0.14393.9612 oder neuer für Windows 10 1607 und Server 2016
- KB-Nummern: Unbekannt. Diese der MSRC-Seite entnehmen.
- Drittanbieter-Tracker zeigen für einzelne Versionen abweichende korrigierte Builds; massgebend ist die MSRC-Seite.
Umgehung
- In den Quellen ist keine offizielle Microsoft-Massnahme bestätigt.
- Übergangsmassnahme (Zusammenfassung eines Drittanbieters, kein Microsoft-Verfahren): Bluetooth-Dienste und den Bluetooth Port Driver auf Systemen deaktivieren, die kein Bluetooth benötigen. Vor der Anwendung die MSRC-FAQ prüfen.
- Wo Bluetooth benötigt wird, auf nicht benötigten Geräten deaktivieren und das Koppeln über Einstellungen oder Richtlinien einschränken.
Ausnutzung
- Öffentlich bekannt gemacht: Nein.
- Ausgenutzt: Nein, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (Exploitability-Tabelle von Microsoft).
- Reifegrad des Exploit-Codes: Unproven.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- EPSS: 0.00469.
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurden kein öffentlicher Proof of Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden (Momentaufnahme).
Unsere Empfehlung
- Systeme mit Windows 10 1607 und Server 2016 zuerst patchen, nachdem korrigierter Build und KB-Nummer auf der MSRC-Seite bestätigt wurden.
- Prüfen, ob 1607 und weitere betroffene Systeme noch von Microsoft unterstützt werden. Nicht mehr unterstützte Systeme isolieren, Bluetooth darauf deaktivieren oder ersetzen.
- Bluetooth auf Laptops, mobilen Geräten und gemeinsam genutzten Sitzungszimmern deaktivieren, falls nicht benötigt, und das Koppeln einschränken.
- Die übrigen betroffenen Windows-Versionen im normalen Patch-Zyklus aktualisieren.
- CISA KEV und Herstellerinformationen auf Änderungen des Ausnutzungsstatus prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Remotecodeausführung – Windows Bluetooth Port Driver
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-70126 msrc.microsoft.com
- Vulners CVE List record CVE-2026-70126 (CNA mirror) vulners.com
- Vulners NVD record CVE-2026-70126 vulners.com
- OpenCVE CVE-2026-70126 app.opencve.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 14:24.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
