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CVE-Tracker

Windows Spaceport.sys: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht lokale Codeausführung

CVE-2026-70112Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Kerneltreiber Windows Spaceport.sys betrifft unterstützte Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server. Ein berechtigter lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten kann Code ausführen, was zu einer vollständigen Kompromittierung des Systems führen kann (CVSS 3.1: 7.8). Der Angriff ist nicht aus der Ferne möglich, daher besteht das Hauptrisiko darin, dass ein Benutzer- oder Dienstkonto auf einem Gerät bereits Codeausführung erlangt, etwa nach Phishing oder einer Kompromittierung von Zugangsdaten.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 23H2, 24H2, 25H2, 26H1 und 26H2: genaue Builds siehe Sicherheitsmitteilung von Microsoft
  • Windows Server 2022: Builds vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019: 10.0.17763.9376 (Update laut Angabe als KB5126651, auf der Microsoft-Seite zu bestätigen)
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.7807
  • Andere Versionen: behobene Builds siehe Sicherheitsmitteilung von Microsoft

Umgehung

  • Microsoft stellt keine Umgehungslösung bereit. Das Sicherheitsupdate installieren.
  • Nur vorübergehende Risikominderung, keine Behebung: lokalen privilegierten Zugriff auf den Treiber Spaceport.sys einschränken und das Least-Privilege-Prinzip für lokale Konten durchsetzen.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Reifegrad der Ausnutzung laut Microsoft: Unproven (E:U).
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; fehlende Nachweise sind kein Beweis für Sicherheit.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • EPSS: 0.00341 (sehr niedrig).

Unsere Empfehlung

  • Das kumulative Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen installieren; priorisiert werden gemeinsam genutzte Arbeitsstationen, Terminalserver und noch produktive Windows 10 1809- bzw. Server 2019-Systeme.
  • Inventar auf Windows 10 1809- und Server 2019-Systeme prüfen und klären, ob Windows 10-Systeme über einen erweiterten Sicherheitsupdate-Plan abgedeckt sind.
  • Least-Privilege-Prinzip durchsetzen und lokale Administratorkonten überprüfen.
  • Auf verdächtige lokale Codeausführung achten und die Sicherheitsmitteilung von Microsoft auf Aktualisierungen prüfen.
  • Verwandte Spaceport.sys-CVEs aus September und Oktober 2026 werden durch dasselbe monatliche Update abgedeckt.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows Spaceport.sys
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 04:11.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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