IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

Microsoft Windows iSCSI: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

CVE-2026-70095Hoch 7.5

← Alle Schwachstellen

Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Windows-iSCSI-Komponente erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Ausnutzung erfordert eine hohe Komplexität und eine Benutzerinteraktion. Der öffentliche Eintrag nennt nicht, ob die Schwachstelle im iSCSI-Initiator oder in einer Target-Komponente liegt. Das Hauptrisiko besteht für Systeme, die iSCSI nutzen, insbesondere Storage-Server, Hyper-V- und Cluster-Knoten.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (vor 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (vor 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (vor 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (vor 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (vor 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (vor 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (vor 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (vor 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (vor 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (vor 6.2.9200.26434 bzw. 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016 (vor 10.0.14393.9612)

Behoben in

  • Sicherheitsupdates von Microsoft vom Oktober 2026. Die genauen Build-Nummern je Produkt im MSRC Security Update Guide vor der Installation prüfen.

Umgehung

  • Keine offizielle Umgehungsmassnahme dokumentiert.
  • TCP-Port 3260 auf Storage-VLANs beschränken. iSCSI nicht pauschal deaktivieren, da sonst SAN-Volumes und Cluster-Storage ausfallen können.

Ausnutzung

  • Keine bestätigte Ausnutzung gefunden.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • EPSS 0.0057 (niedrige prognostizierte Wahrscheinlichkeit).
  • Kein öffentlicher Proof of Concept und kein Eintrag im CISA KEV gefunden; nicht direkt gegen CISA KEV geprüft.

Unsere Empfehlung

  • Alle Hosts mit aktiviertem iSCSI inventarisieren, einschliesslich Systemen mit Windows 10 1607 sowie Windows Server 2012 und 2016.
  • Die Sicherheitsupdates von Microsoft vom Oktober 2026 installieren, zuerst auf Storage-Servern und Cluster-Knoten.
  • Port 3260 auf Storage-Netze beschränken und diese von Benutzernetzen und dem Internet trennen.
  • Falls Windows 10 1607 noch im Einsatz ist, eine Migration planen, da der Support voraussichtlich beendet ist.
  • Zusätzlich CVE-2026-65791 (iSCSI Target Service, CVSS 9.8) auf Windows Server prüfen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows iSCSI
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:07.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.