IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

Windows Server DNS: Denial of Service durch nicht abgefangene Ausnahme

CVE-2026-70082Hoch 7.5

← Alle Schwachstellen

Zusammenfassung

Eine Schwachstelle in der DNS-Serverkomponente von Windows Server erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, den DNS-Dienst zum Absturz zu bringen. Der Dienst bleibt bis zum Neustart oder Patchen des Servers ausser Betrieb, was die Namensauflösung und auf Domänencontrollern auch Active-Directory-Anmeldungen stören kann. Microsoft bewertet nur die Verfügbarkeit als betroffen (CVSS 3.1: 7.5, Netzwerk, keine Berechtigungen, keine Benutzerinteraktion).

Betroffen

  • Windows Server 2012 und Server Core-Installation: 6.2.9200.0 bis unter 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 und Server Core-Installation: 6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016 und Server Core-Installation: 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019 und Server Core-Installation: 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis unter 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 und Server Core-Installation: 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Korrigierte Builds gemäss CNA-Eintrag: Server 2012 6.2.9200.26434, Server 2012 R2 6.3.9600.23470, Server 2016 10.0.14393.9612, Server 2019 10.0.17763.9376, Server 2022 10.0.20348.5761, Server 2025 10.0.26100.33650
  • Diese Builds vor dem Ausrollen im Microsoft Security Update Guide überprüfen. KB-Nummer für Server 2012 und 2012 R2: Unbekannt.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein Workaround des Herstellers identifiziert.

  • Bis zur Korrektur die Netzwerke einschränken, die den DNS-Dienst auf betroffenen Servern erreichen können.
  • Rekursion auf interne Clients beschränken. Dies sind allgemeine Massnahmen, keine vom Hersteller dokumentierten.

Ausnutzung

  • Microsoft kennzeichnet die Schwachstelle als nicht öffentlich bekannt und nicht ausgenutzt; die Exploit-Reife ist Unproven.
  • Es wurde kein öffentlicher Proof of Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung teilweise.
  • EPSS-Wert etwa 0.012. CISA KEV und öffentliche PoC-Quellen wurden nicht geprüft.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows-Server mit DNS-Rolle identifizieren, insbesondere Server 2012 und 2012 R2 sowie DNS-Dienste, die aus dem Internet erreichbar sind.
  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate über Windows Update oder WSUS installieren und danach die Build-Nummer prüfen.
  • Wo kein Patch verfügbar ist, sind Windows Server 2012 und 2012 R2 end-of-life: Upgrade planen und prüfen, ob Extended Security Updates gelten.
  • Bis zur Korrektur den DNS-Zugriff auf die benötigten Netzwerke beschränken und die Verfügbarkeit des DNS-Dienstes überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Dienstverweigerung (DoS) – Windows DNS
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:08.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.