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Microsoft Windows DNS: Denial of Service durch fehlerhafte Workflow-Durchsetzung

CVE-2026-70079Hoch 7.5

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Zusammenfassung

Eine Schwachstelle in der Windows-DNS-Komponente erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, einen Denial of Service auszulösen. Die Schwachstelle ist als CWE-841 (unzureichende Durchsetzung eines Verhaltens-Workflows) klassifiziert. Ein erfolgreicher Angriff beeinträchtigt die Namensauflösung und betrifft nur die Verfügbarkeit; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen. Für den Angriff sind weder Berechtigungen noch Benutzerinteraktion nötig, weshalb DNS-Server, die aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind, am stärksten gefährdet sind.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: Builds unterhalb 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: Builds unterhalb 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (inklusive Server Core): Builds unterhalb 6.2.9200.26434 bzw. 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016: Builds unterhalb 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019: Builds unterhalb 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022: Builds unterhalb 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: Builds unterhalb 10.0.26100.33650
  • Betroffen ist die Rolle DNS-Server; Desktop-Systeme sind nur relevant, wenn die Rolle installiert ist.

Behoben in

  • Installieren Sie das Microsoft-Sicherheitsupdate für CVE-2026-70079 aus dem Microsoft Update Guide.
  • Korrigierte Builds: 10.0.14393.9612 (1607 und 2016), 10.0.17763.9376 (1809 und 2019), 6.2.9200.26434 (2012), 6.3.9600.23470 (2012 R2), 10.0.20348.5761 (2022), 10.0.26100.33650 (2025).
  • Die vollständige Versionstabelle auf der MSRC-Seite sollte vor der Ausrollung geprüft werden.

Umgehung

  • Beschränken Sie den Zugriff auf den DNS-Dienst nach Möglichkeit auf vertrauenswürdige oder freigegebene Clients.
  • Diese Empfehlung ist sekundär; die Aussage von Microsoft wurde nicht bestätigt. Das Patchen bleibt die primäre Massnahme.

Ausnutzung

  • Nicht im Katalog der bekannten ausgenutzten Schwachstellen (KEV) der CISA aufgeführt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
  • EPSS ungefähr 0,011.
  • Zum Zeitpunkt der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.

Unsere Empfehlung

  • Erfassen Sie alle Hosts mit den aufgeführten Windows-Versionen und prüfen Sie, ob die Rolle DNS-Server installiert ist.
  • Patchen Sie DNS-Server zuerst, anhand der Build-Nummern auf der MSRC-Seite.
  • Beschränken Sie den DNS-Serverzugriff als Übergangsmassnahme auf interne oder vertrauenswürdige Netze, insbesondere bei Servern, die aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind.
  • Prüfen Sie den Supportstatus von Windows 10 Version 1607 (LTSB 2016) auf der Lifecycle-Seite von Microsoft und planen Sie ein Upgrade, falls der Support beendet ist, da das Update dann möglicherweise nicht verfügbar ist.
  • Überwachen Sie die Verfügbarkeit des DNS-Dienstes und die Logs auf ungewöhnlichen Datenverkehr.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Dienstverweigerung (DoS) – Windows DNS
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:07.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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