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CVE-Tracker

Windows DHCP Server: Remote Code Execution durch Out-of-Bounds-Write

CVE-2026-70058Hoch 7.5

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Zusammenfassung

Ein Out-of-Bounds-Write in der Rolle Windows DHCP Server erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es sind keine Authentifizierung und keine Benutzerinteraktion nötig, daher kann jeder Host, der manipulierten DHCP-Verkehr an den Server senden kann, einen Angriff versuchen. Der CVSS-Vektor der NVD bewertet nur die Auswirkung auf die Verfügbarkeit (7.5), während die Herstellerbeschreibung Code Execution nennt; die Auswirkung ist daher als potenziell Code Execution zu behandeln.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012 (inklusive Server Core): vor 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 (inklusive Server Core): vor 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016 (inklusive Server Core): vor 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019 (inklusive Server Core): vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022: vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): vor 10.0.26100.33650
  • Versionsbereiche stammen von Drittanbieter-Spiegeln des CVE-Eintrags; vor dem Rollout auf der MSRC-Seite prüfen.

Behoben in

  • Sicherheitsupdate von Microsoft vom Oktober 2026 für jede betroffene Plattform.
  • In Drittanbieter-Plugin-Daten gemeldete Updatebezeichnungen für Windows Server 2025 (KB5126646) und Windows 10 1809 (KB5126651); auf MSRC prüfen.
  • KB-Nummern für Windows 10 1607 und Windows Server 2012/2012 R2: Unbekannt.

Umgehung

  • Keine Workaround-Massnahme vom Hersteller dokumentiert. Unbekannt.
  • Übergangsmassnahme bis zum Patch: Hosts, die den DHCP-Server erreichen können, einschränken und wo möglich DHCP-Snooping oder Netzwerksegmentierung auf den Switches einsetzen.

Ausnutzung

  • Nicht öffentlich bekannt und laut MSRC nicht ausgenutzt; MSRC stuft die Ausnutzung als unwahrscheinlich ein.
  • SSVC-Daten zeigen exploitation: none und automatable: no, mit total technical impact.
  • EPSS liegt bei etwa 1.3%.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Aufnahme in den CISA-KEV-Katalog: Nicht verifiziert.

Unsere Empfehlung

  • Das Sicherheitsupdate von Microsoft vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-DHCP-Servern installieren.
  • Vor dem Rollout die genauen Build-Versionen und KB-Nummern auf der MSRC-Seite prüfen.
  • Den Supportstatus von Windows 10 1607 und Windows Server 2012/2012 R2 prüfen; ist ein System nicht mehr unterstützt, hat ein Upgrade Vorrang vor dem Patchen.
  • Zugriff auf DHCP-Server auf die nötigen Hosts beschränken, DHCP-Server nicht aus dem Internet erreichbar machen und DHCP-Logs auf Auffälligkeiten überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows DHCP Server
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:08.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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