Windows Direct Composition: Lokale Rechteerweiterung durch Use-after-free
Zusammenfassung
Ein Use-after-free-Fehler in der Grafikkomponente Windows Direct Composition erlaubt einem lokalen Angreifer mit niedrigen Berechtigungen eine Rechteerweiterung. Voraussetzung ist, dass der Angreifer bereits Code im Benutzerkontext ausführen kann, etwa durch Phishing oder Schadsoftware. Die Schwachstelle ist nicht aus der Ferne ausnutzbar.
Betroffen
- Windows 11 Version 24H2: Builds 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711
- Windows 11 Version 25H2: Builds 10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711
- Windows 11 Version 26H1: Builds 10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231
- Windows 11 Version 26H2: Builds 10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711
- Windows Server 2022: Builds 10.0.20348.0 bis unter 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.33650
Behoben in
- Windows 11 Version 24H2: Build 10.0.26100.9711 oder neuer
- Windows 11 Version 25H2: Build 10.0.26200.9711 oder neuer
- Windows 11 Version 26H1: Build 10.0.28000.3231 oder neuer
- Windows 11 Version 26H2: Build 10.0.26300.9711 oder neuer
- Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761 oder neuer
- Windows Server 2025: Build 10.0.26100.33650 oder neuer
Die Korrektur ist in den Windows-Updates vom Oktober 2026 enthalten. Unbekannt: die kumulative Update-Nummer (KB) je Version.
Umgehung
Unbekannt. In den Quellen wurde keine Workaround- oder Zwischenlösung gefunden.
Ausnutzung
- Kein öffentlicher Proof of Concept oder Exploit bekannt.
- Nicht im Katalog CISA KEV aufgeführt.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
Unsere Empfehlung
- Die Windows-Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 auf betroffenen Systemen installieren, Terminalserver und Mehrbenutzersysteme zuerst.
- Vor dem Rollout die Build-Nummern auf der MSRC-Seite des Herstellers prüfen.
- Lokale Benutzerrechte minimal halten und auf ungewöhnliche Rechteerweiterungen achten.
- Den Katalog CISA KEV und Herstellermeldungen auf Änderungen der Ausnutzungslage prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-70021 msrc.microsoft.com
- NVD record CVE-2026-70021 (Vulners) vulners.com
- CVE record CVE-2026-70021 (Vulners CVELIST) vulners.com
- CVE-2026-70021 exploitation and SSVC details (OpenCVE) app.opencve.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 04.11.2026 09:25.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
