SUSE sdbootutil: Informationsoffenlegung durch weltlesbares Debug-Log
Zusammenfassung
Das Skript sdbootutil von SUSE Linux Enterprise Server, openSUSE Leap und openSUSE Tumbleweed erstellt auf Anfrage ein Debug-Log unter /var/log/sdbootutil.log, das für alle Benutzer lesbar ist. Jeder lokale Benutzer mit einem Konto mit niedrigen Rechten kann das Log lesen und daraus möglicherweise Geheimnisse extrahieren. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff, und das Log muss vorhanden sein, daher beschränkt sich die Exposition auf betroffene Systeme mit systemd-boot-Konfiguration.
Betroffen
- SUSE Linux Enterprise Server 16.1 (Versionen unbekannt)
- SUSE Linux Enterprise Server for NVIDIA 16.1 (Versionen unbekannt)
- openSUSE Leap 16.1 (Versionen unbekannt)
- openSUSE Tumbleweed vor Commit 278458aeb7d8f995c0e3dc9d19d2dcba50795a42 (gemäss CNA-Eintrag; Bereich nicht bestätigt)
Behoben in
Unbekannt.
Umgehung
- Ausführung von sdbootutil auf privilegierte Konten beschränken oder das Skript deaktivieren, bis ein Fix installiert ist (gemäss einer Drittanbieter-Kopie des CVE-Eintrags; vom Hersteller nicht bestätigt).
- Prüfen, ob /var/log/sdbootutil.log existiert, und den Zugriff auf root beschränken, zum Beispiel mit Modus 0600 und Besitzer root.
- Log-Datei nach Abschluss der Fehlersuche löschen.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, automatisierbar nein, technische Auswirkung partial.
- Nicht in der CISA-KEV-Liste aufgeführt.
- Kein öffentlicher Proof of Concept und keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
Unsere Empfehlung
- Hosts mit installiertem sdbootutil bei SUSE und openSUSE inventarisieren.
- Vorhandensein und Berechtigungen von /var/log/sdbootutil.log prüfen und kontrollieren, ob es Zugangsdaten oder Schlüsselmaterial enthält.
- Das Herstellerupdate einspielen, sobald die fixe Paketversion auf der SUSE-CVE-Seite oder im Bugzilla-Eintrag bestätigt ist.
- Shell-Zugriff auf Mehrbenutzersystemen einschränken.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- SUSE CVE page CVE-2026-104618 www.suse.com
- SUSE Bugzilla entry CVE-2026-104618 bugzilla.suse.com
- OpenCVE CVE-2026-104618 app.opencve.io
- VulDB entry 420556 vuldb.com
- Vulners NVD CVE-2026-104618 vulners.com
- openSUSE changelog mail archive mail-archive.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 04.11.2026 14:58.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
