rpm: Heap-basierter Pufferüberlauf in hex2binv() über manipuliertes RPM-Paket
Zusammenfassung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im RPM Package Manager erlaubt es einem manipulierten, nicht signierten RPM-Paket, vom Angreifer kontrollierte Daten über eine Heap-Allokation hinaus zu schreiben. Die Schwachstelle wird ausgelöst, wenn ein Benutzer oder ein automatisierter Job rpm -qlvp, rpm2cpio oder rpm2archive auf das nicht vertrauenswürdige Paket anwendet. Red Hat meldet einen zuverlässigen Absturz, eine Codeausführung wurde jedoch nicht nachgewiesen, und die Schwachstelle ist nicht als Netzwerkdienst exponiert.
Betroffen
- Red Hat Enterprise Linux 8, 9 und 10 (von Red Hat als betroffen eingestuft; RHEL 10 standardmässig betroffen)
- Red Hat Hardened Images (betroffen)
- RHEL 6 und 7: standardmässig nicht betroffen
- Andere Distributionen: Debian und Ubuntu führen rpm als verwundbar oder in Prüfung; genaue Versionen unbekannt.
- Azure Linux OSV führt das Problem für rpm 4.18.2-2.
Behoben in
Unbekannt. Zum Zeitpunkt dieses Eintrags ist keine korrigierte Version und kein Herstellerupdate veröffentlicht.
Umgehung
- RPM-Pakete aus nicht vertrauenswürdigen oder nicht signierten Quellen weder verarbeiten noch extrahieren.
- rpm -qlvp, rpm2cpio oder rpm2archive nicht auf RPM-Dateien anwenden, deren Herkunft und Integrität nicht überprüft werden können.
- Paketsignaturen vor der Prüfung kontrollieren.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- Red Hat: Es wurde kein Proof-of-Concept erstellt, das über den Absturz hinaus Codeausführung erreicht.
- EPSS 0.00119 (Vulners).
Unsere Empfehlung
- Die Red-Hat-Seite zur CVE verfolgen und rpm-Updates für die eigene Distribution installieren, sobald sie verfügbar sind.
- Bis zu einer Korrektur die Prüfung unsignierter oder fremder RPM-Pakete auf isolierte Wegwerfsysteme beschränken.
- CI/CD-Pipelines, Build-Server und Repository-Scanner prioritär prüfen, da sie am stärksten exponiert sind.
- Herstellerwarnungen auf Änderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE page CVE-2026-103242 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2543866 bugzilla.redhat.com
- Debian security tracker rpm security-tracker.debian.org
- Ubuntu CVE-2026-103242 ubuntu.com
- Vulners OSV AZL-105810 vulners.com
- Vulners PT-2026-109678 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 21:08.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
