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Microsoft Windows UDFS-Treiber: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-102215Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Windows Universal Disk Format File System Driver (UDFS) ermöglicht einem lokal autorisierten Angreifer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt ein Benutzerkonto mit niedrigen Berechtigungen auf dem betroffenen System, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte dem Angreifer die volle Kontrolle über das System verschaffen (CVSS 3.1 7.8, hoch).

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unterhalb 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (Builds unterhalb 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (korrigierter Build mit MSRC zu verifizieren)
  • Windows 11 Version 23H2 (Builds unterhalb 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (Builds unterhalb 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (Builds unterhalb 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (Builds unterhalb 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (Builds unterhalb 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 und Server Core (Builds unterhalb 6.2.9200.26434)
  • Windows Server 2012 R2 und Server Core (Builds unterhalb 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)
  • Windows Server 2019, 2022 und 2025 (gemäss Zweitquelle, mit MSRC verifizieren)

Behoben in

  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für die jeweilige Windows-Version installieren. Die CNA-Daten nennen die korrigierten Builds oben.
  • Windows 10 Version 1607 und Server 2016: 10.0.14393.9612 oder neuer. Die KB-Nummer ist unbekannt.
  • Windows 10 22H2: korrigierter Build unbekannt, mit MSRC verifizieren.

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • Keine bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • In den geprüften Quellen nicht als aktiv ausgenutzt (KEV) gelistet.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies ist kein bestätigtes Fehlen.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.

Unsere Empfehlung

  • Das kumulative Update vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen installieren, zuerst auf Mehrbenutzersystemen wie Terminalservern und gemeinsam genutzten PCs.
  • Windows 10 Version 1607- und Server 2016-Systeme priorisieren und prüfen, ob sie noch unterstützt sind oder unter die Extended Security Updates fallen.
  • Lokale Anmeldungen einschränken und nicht benötigte Konten entfernen.
  • Den Umgang mit nicht vertrauenswürdigen Wechselmedien und ISO-Abbildern einschränken, da UDF das Format von DVDs und vielen ISO-Dateien ist.
  • Die genauen korrigierten Builds, insbesondere für Windows 10 22H2, im MSRC-Advisory verifizieren.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Universal Disk Format File System Driver (UDFS)
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126835, KB5126836, KB5126868, KB5126651, KB5126657, KB5126655

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 05:11.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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