Windows Server 2019: Dienstverweigerung in Windows Failover Cluster
Zusammenfassung
Windows Failover Cluster auf Windows Server 2019 (inklusive Server Core) enthält einen Integer-Underflow, der es einem nicht autorisierten Angreifer erlaubt, über das Netzwerk einen Denial of Service auszulösen. Gemäss CVSS-Vektor sind die Angriffskomplexität gering und keine Berechtigungen oder Benutzerinteraktion nötig; die Auswirkung betrifft nur die Verfügbarkeit. Die Exponierung ist vor allem intern, da die Cluster-Kommunikation nicht aus dem Internet erreichbar sein sollte.
Betroffen
- Windows Server 2019 ab Build 10.0.17763.0 vor 10.0.17763.9376
- Windows Server 2019 (Installation als Server Core) ab Build 10.0.17763.0 vor 10.0.17763.9376
- Weitere Windows-Server-Versionen sind im CVE-Eintrag aufgeführt (Server 2022 vor 10.0.20348.5761, Server 2025 vor 10.0.26100.33650)
Behoben in
- Windows Server 2019: Build 10.0.17763.9376 oder neuer
- Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761 oder neuer
- Windows Server 2025: Build 10.0.26100.33650 oder neuer
Die zugehörigen KB-Nummern sind in den geprüften Quellen nicht bestätigt; bitte auf der MSRC-Seite prüfen.
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein dokumentierter Workaround gefunden.
- Allgemeine Härtung: Cluster-Datenverkehr auf das dedizierte Cluster-Netzwerksegment beschränken (keine Herstellerempfehlung).
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Kein öffentlicher Proof-of-Concept-Code gefunden.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact partial.
- EPSS 0.01149 (geringe vorhergesagte Ausnutzungswahrscheinlichkeit).
Unsere Empfehlung
- Die KB-Nummer und den Fix-Build jedes Servers auf der MSRC-Seite bestätigen.
- Server-2019-Cluster-Knoten in einem geplanten Wartungsfenster auf Build 17763.9376 oder neuer patchen.
- Vor dem Rollout geknotete Storage Spaces Direct-Knoten testen, da die Release Notes vom Oktober 2026 Virtual Disks nennen, die offline bleiben können.
- Cluster-Datenverkehr bis zum Patch auf das Cluster-Netzwerksegment beschränken.
- MSRC und CISA auf Änderungen des Ausnutzungsstatus überwachen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- MSRC Security Update Guide: CVE-2026-102192 msrc.microsoft.com
- NVD record via Vulners: CVE-2026-102192 vulners.com
- CVELIST record via Vulners: CVE-2026-102192 vulners.com
- Tenable plugin 365470 (Windows Server 2022 October 2026) www.tenable.com
- Microsoft KB5126651 (Windows 10 1809 / Server 2019 security update) support.microsoft.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:43.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
