Microsoft Windows: Heap-based Buffer Overflow im Client License Service
Zusammenfassung
Ein Heap-based Buffer Overflow im Windows Client License Service erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer mit niedrigen Rechten, seine Rechte auf dem System zu erweitern. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff und ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten nötig, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar. CNA und NVD stufen sie als hoch ein (CVSS 7.0), mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Betroffen
- Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376)
- Windows Server 2019 und Server-Core-Installation (10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376)
- Weitere betroffene Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen sind im MSRC-Advisory aufgeführt
Behoben in
- Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019: Build 10.0.17763.9376 oder neuer, enthalten im Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 (KB5126651)
- Build-Nummern für weitere Versionen: siehe MSRC-Advisory
Umgehung
Unbekannt. In den geprüften Quellen ist keine Schutzmassnahme des Herstellers dokumentiert. Die dokumentierte Behebung ist die Installation des kumulativen Updates vom Oktober 2026.
Ausnutzung
- In den geprüften Quellen wurde kein Nachweis einer Ausnutzung in freier Wildbahn für diese CVE gefunden.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- EPSS-Wert 0.0027.
Unsere Empfehlung
- Das kumulative Update vom Oktober 2026 installieren (KB5126651 für Windows 10 1809 und Server 2019) und prüfen, ob der Build 10.0.17763.9376 oder neuer ist.
- Zuerst Endgeräte mit gemeinsam genutzten PCs, Terminal- oder RDS-Servern und Systemen mit vielen Benutzern prüfen, da diese am stärksten gefährdet sind.
- Prüfen, ob Geräte auf veralteten oder nicht mehr unterstützten Editionen laufen, und eine Migration planen.
- Das MSRC-Advisory auf Änderungen beim Ausnutzungsstatus prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows Client License Service
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126657, KB5126655, KB5126653, KB5127648, KB5126646
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-100201 msrc.microsoft.com
- NVD record via Vulners vulners.com
- CVE List (CNA record) via Vulners vulners.com
- Tenable CVE-2026-100201 plugins www.tenable.com
- Strix CVE-2026-100201 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 04.11.2026 10:03.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
