Eine Schwachstelle in der ServiceNow AI Platform kann dazu führen, dass das Klartext-Passwort eines Benutzers, laut CVE-Eintrag OAuth-Zugangsdaten, in einer Systemtabelle gespeichert wird. Ein Benutzer, der dazu nicht berechtigt ist, könnte diese Zugangsdaten dort auslesen. Der CVE-Eintrag bewertet die Auswirkung auf die Vertraulichkeit als teilweise, und CISA SSVC stuft die Schwachstelle als nicht automatisierbar ohne bekannte Ausnutzung ein.
ServiceNow · AI Platform
Die ServiceNow AI Platform enthält einen Sandbox-Ausbruch in der Rhino-Sandbox. Ein authentifizierter Benutzer mit der Rolle admin kann die Einschränkungen der Sandbox umgehen und beliebigen Code auf dem zugrunde liegenden Host-Betriebssystem ausführen, was weiteren unbeabsichtigten Zugriff ermöglichen kann. Für den Angriff ist eine gültige Admin-Sitzung erforderlich; anonymer Zugriff aus dem Internet genügt nicht. ServiceNow hat die Korrektur auf gehostete Instanzen ausgerollt und Partnern sowie selbst betriebenen Kunden zur Verfügung gestellt.
ServiceNow · AI Platform
XAgent v1.0.0 enthält eine Directory-Traversal-Schwachstelle im Datei-Upload-Handler der ToolServer-Komponente (ToolServer/ToolServerNode/main.py). Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch), mit Angriffsvektor Netzwerk, niedriger Komplexität, ohne benötigte Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion. Ein Angreifer, der den Upload-Endpunkt des ToolServers erreichen kann, kann möglicherweise auf Dateien ausserhalb des vorgesehenen Verzeichnisses zugreifen oder diese schreiben, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
OpenBMB · XAgent
SuperAGI v0.0.14 prüft beim Endpunkt, der Konfigurationen von Agent-Ausführungen liefert, nicht, ob der Agent und die Agent-Ausführung zur Organisation des anfragenden Benutzers gehören. Ein authentifizierter Benutzer einer Organisation kann so die Konfiguration einer anderen Organisation lesen, sofern er agent_id und agent_execution_id des Opfers kennt. Laut Melder können die Konfigurationen sensible Daten wie API-Schlüssel und Prompts enthalten; dies ist nicht verifiziert. Der Angriff setzt ein gültiges Konto auf derselben SuperAGI-Instanz voraus.
TransformerOptimus · SuperAGI
SuperAGI v0.0.14 enthält eine unzureichende Zugriffskontrolle im Endpunkt /agentexecutions/get/latest/agent/project/{project_id}. Ein authentifizierter Benutzer aus einer Organisation kann durch Angabe der project_id eines fremden Projekts die letzte Ausführung und die Agent-Metadaten einer anderen Organisation abrufen. Der Angriff erfordert ein gültiges Konto auf der Instanz und Netzwerkzugriff darauf, aber keine Interaktion durch einen Benutzer.
TransformerOptimus · SuperAGI
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DB-GPT in den Versionen 0.7.5 und 0.8.0 enthält eine Directory Traversal-Schwachstelle in der Funktion use_example_file der Examples-API. Der Zielpfad wird aus dem Beispielnamen ohne Validierung gebildet, weshalb ein Name mit Traversal-Sequenzen dazu führen kann, dass Dateien ausserhalb des Upload-Verzeichnisses des Benutzers geschrieben werden. Der Melder beschreibt beliebige Dateischreibzugriffe, die zu Manipulation der Konfiguration oder zur Ausführung von Code führen könnten; dies ist nicht verifiziert. Die Ausnutzung setzt voraus, dass der Beispielname manipuliert wird, etwa durch Änderungen an der Konfiguration oder der Datenbank, und laut Melder sind authentifizierte Zugriffe nötig, was im Widerspruch zum CVSS-Vektor steht.
eosphoros-ai · DB-GPT
Agent Zero in den Versionen 1.7 bis 1.10 validiert vom Benutzer gelieferte Dateipfade in der Methode save_text_file des File Browsers nicht. Ein Angreifer, der die Web-Oberfläche erreichen kann, kann dadurch Dateien an beliebige Orte auf dem Host schreiben, etwa um Systemdateien oder Konfigurationsdateien zu überschreiben oder ausführbare Dateien abzulegen. Der CVE-Eintrag stuft dies als hoch ein (CVSS 7.5) ohne erforderliche Authentifizierung, der Vektor passt jedoch nicht zur Schreibfunktion der Methode und sollte im NVD-Eintrag überprüft werden.
agent0ai · Agent Zero
Die Kryptografie-Bibliothek Botan meldet die Blockgrösse einer Blockchiffre über die C-API, ohne beim Umwandeln in int auf Überlauf zu prüfen. Eine Anwendung, die externe Algorithmus-Parameterzeichenketten entgegennimmt und den FFI-Raw-ECB-Modus verwendet, kann von einem Angreifer dazu gebracht werden, die Chiffre Lion mit variabler Blockgrösse auszuwählen. Dadurch wird die gemeldete Grösse abgeschnitten, der Puffer ist zu klein und es kommt zu einer Speicherbeschädigung. Die C++-API sowie häufig verwendete C-API-Modi wie CBC und CTR sind nicht betroffen.
Botan Project · Botan
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HashiCorp Nomad und Nomad Enterprise folgen beim Schreiben von Dispatch-Payloads und Executor-Logs symbolischen Links. Ein Benutzer mit Berechtigung zum Übermitteln von Jobs kann mit einem bösartigen Workload Dateien ausserhalb des Allocation-Verzeichnisses erstellen, überschreiben oder anhängen. Läuft der Nomad-Client-Agent als root, kann dies zur Codeausführung als root auf dem Client-Host führen.
HashiCorp · Nomad
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SD JWT JS (@sd-jwt/core und @sd-jwt/decode) bis einschliesslich Version 0.19.0 lehnt eine SD-JWT-Präsentation nicht ab, wenn eine Disclosure manipuliert oder fehlerhaft ist. Die Bibliothek verwirft die betroffene Disclosure stillschweigend und liefert eine reduzierte Claim-Menge ohne Fehlermeldung, obwohl die Issuer-Signatur gültig bleibt. Ein böswilliger Holder kann dadurch Claims auslassen, und ein Angreifer auf dem Übertragungsweg kann dies ebenfalls erreichen, wenn die vertrauende Partei kein Key Binding erzwingt. Wenn ein Verifier den Zugriff standardmässig erlaubt, falls ein Claim wie Alter oder Rolle fehlt, kann dies eine Autorisierungsentscheidung verändern.
OpenWallet Foundation · SD JWT JS (@sd-jwt/core)
Centreon Web, eine Open-Source-Plattform für IT-Monitoring, enthält in der ACL-Verwaltung (Resources & Actions) eine SQL-Injection-Schwachstelle. Ein authentifizierter Benutzer mit ACL-Verwaltungsrechten kann die Centreon-Datenbank lesen und verändern. Der Angreifer benötigt hohe Berechtigungen, daher besteht das Hauptrisiko bei einem böswilligen oder kompromittierten Administrator. In der Datenbank sind Monitoring-Konfigurationen und Zugangsdaten für überwachte Systeme gespeichert.
Centreon · Centreon Web
Die Logik zur Auflösung der Issuer im AWS Private CA Connector for Kubernetes (aws-privateca-issuer) vor v1.10.1 erzwingt die Autorisierung nicht korrekt. Ein authentifizierter Benutzer, dessen Genehmigungsrichtlinie nur einen namespace-spezifischen Issuer erlaubt, kann Zertifikate erhalten, einschliesslich Subordinate-CA-Zertifikate, die von einem cluster-weiten AWS-Private-CA-Issuer signiert wurden und für die er nicht autorisiert ist. Der Angriff setzt gültige Cluster-Zugangsdaten und niedrige Berechtigungen voraus.
Amazon Web Services · AWS Private CA Connector for Kubernetes
Botan ist eine C++-Kryptografiebibliothek. In den Versionen 3.7.0 bis 3.13.0 kann sich AutoSeeded_RNG als initialisiert markieren, ohne die konfigurierte Entropiequelle abzufragen, wenn eine Anwendung den Generator zurücksetzt und danach eine leere Ausgabe anfordert, während er nicht initialisiert ist. Auf Builds ohne System-RNG können spätere Anfragen mit nicht leerer Ausgabe dadurch Daten aus vorhersagbarem Zustand erzeugen, was Schlüssel, Nonces oder Token schwächen kann. Der Angriffsvektor ist lokal mit niedrigen Berechtigungen, und eine Ausnutzung ist nicht bekannt.
randombit · Botan
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Die Bibliothek @sigstore/oci aus sigstore-js sendet Registry-Authorization-Header, Docker-Konfigurations-Header oder Basic-Credentials an einen Upload-Ziel-Link, den die Registry vorgibt, ohne zu prüfen, ob dieser zum Ursprung der Registry passt. Eine bösartige oder kompromittierte Registry kann einen Benutzer, der ein Artefakt über attachArtifactToImage() hochlädt, an einen vom Angreifer kontrollierten Host umleiten und so das Bearer-Token oder die Credentials erlangen. Der Angriff setzt voraus, dass das Opfer ein Artefakt hochlädt und eine bösartige oder kompromittierte Registry vorliegt; die Auswirkung beschränkt sich auf die Vertraulichkeit.
Sigstore · sigstore-js (@sigstore/oci)
Der Workflow zur Formatierungskorrektur im GitHub-Actions-Setup des Monkeytype-Repositorys läuft mit pull_request_target und Schreibrechten und führt Code aus einem Fork-Pull-Request aus. Ein externer Mitwirkender, dessen Pull-Request das Format-Label erhält, kann beliebigen Code ausführen, das GITHUB_TOKEN auslesen und Repository-Inhalte pushen oder Pull-Requests und Issues verändern. Die Typing-Test-Anwendung und die Benutzerdaten sind nicht betroffen.
monkeytypegame · Monkeytype
Der API-Server von Kubeflow Pipelines in Versionen vor 2.18.0 dekomprimiert hochgeladene Pipeline-Archive, ohne die entpackte Grösse ausreichend zu begrenzen. Ein kleines, speziell erstelltes ZIP- oder gzip-komprimiertes tar-Archiv kann viel Arbeitsspeicher belegen und die Ressourcen des API-Servers erschöpfen. Da die Dekomprimierung vor der Namespace-Autorisierung erfolgt, kann jeder Aufrufer, der den Upload-Endpunkt erreicht, dies ohne gültige Anmeldedaten auslösen.
Kubeflow · Kubeflow Pipelines
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Kubeflow Pipelines vor 2.18.0 prüft beim Abruf von Pod-Logs über den Run-Log-Endpunkt des API-Servers nicht, ob der Aufrufer auf den Run zugreifen darf. Ein Angreifer, der den API-Server erreichen kann und eine Run-ID sowie einen passenden Pod- oder Node-Bezeichner kennt, kann Live- oder archivierte Logs mit den Berechtigungen des API-Servers lesen. Da der Live-Log-Pfad die Node-ID zudem als Pod-Namen akzeptiert, ohne den Run zu prüfen, kann eine bekannte Run-ID genutzt werden, um Logs eines fremden Pods in einem anderen Namespace zu lesen. Die offengelegten Logs können sensible Workload-Daten oder Zugangsdaten enthalten.
Kubeflow · Pipelines