Eine lokale Rechteausweitung in ndis.sys, dem Windows-Kerneltreiber für die Network Driver Interface Specification (NDIS), erlaubt einem Angreifer, Prozesse in einem erhöhten Kontext auszuführen. Der Treiber prüft die Länge eines Puffers nicht, bevor Speicher hineinkopiert wird. Ein Angreifer benötigt bereits lokalen Zugriff und muss eine schädliche Anwendung ausführen können. Der CVSS-Vektor nennt einen Netzwerk-Angriffsvektor, die Beschreibung beschreibt jedoch einen lokalen Angriff, weshalb er als lokal zu behandeln ist.
Microsoft · Windows
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Windows 11 Version 26H1 ist von einer Out-of-Bounds-Write-Schwachstelle in Windows Schannel betroffen, der integrierten SSL/TLS-Komponente von Windows. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann ohne Benutzerinteraktion Code auf betroffenen Systemen ausführen. Die Angriffskomplexität ist hoch (AC:H), daher setzt die Ausnutzung bestimmte Bedingungen voraus, und das Risiko ist am grössten für Hosts, die TLS für Netzwerkdienste terminieren.
Microsoft · Windows 11 26H1
Ein Out-of-Bounds-Lesezugriff (CWE-125) in der Windows-Komponente Overlay Filter erlaubt einem authentifizierten lokalen Benutzer eine Rechteausweitung. CVSS 3.1 bewertet die Schwachstelle mit 7.8 (Hoch), mit lokalem Angriffsvektor, niedrigen Rechten und ohne Benutzerinteraktion. Das Hauptrisiko besteht auf Mehrbenutzersystemen wie Terminalservern oder Hosts, auf denen nicht vertrauenswürdige Benutzer oder Dienste Code ausführen. Der CNA-Eintrag und die CISA-SSVC-Daten zeigen keine bekannte Ausnutzung und keinen öffentlichen Exploit.
Microsoft · Windows
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im HID-Class-Treiber von Windows erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer eine Rechteerweiterung. Bei erfolgreicher Ausnutzung könnte ein Angreifer die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems stark beeinträchtigen. Der Angreifer benötigt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten, daher ist die Schwachstelle nicht über das Netzwerk erreichbar und dient vor allem als zweiter Schritt nach einer anderen Kompromittierung.
Microsoft · Windows
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Microsoft QUIC, das Transportprotokoll von HTTP/3 und Windows-Diensten wie IIS und SMB over QUIC, initialisiert eine interne Variable standardmässig mit einem unsicheren Wert (CWE-453). Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann über das Netzwerk ohne Benutzerinteraktion eine Sicherheitsfunktion umgehen. Die Angriffskomplexität ist hoch, der Scope ändert sich, und die Auswirkungen betreffen hauptsächlich die Verfügbarkeit mit einer begrenzten Beeinträchtigung der Integrität.
Microsoft · QUIC
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) im Remote Desktop Client von Windows erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-Vektor verlangt keine Berechtigungen, aber eine Benutzerinteraktion, sodass ein Benutzer eine Aktion ausführen muss, etwa die Verbindung zu einem manipulierten Host oder das Öffnen einer präparierten RDP-Datei. Der CNA-Eintrag nennt viele Windows-10-, Windows-11- und Serverversionen, die CPE-Angabe nur Windows 10 1607; der genaue Umfang muss daher anhand der MSRC-Build-Tabelle bestätigt werden.
Microsoft · Windows Remote Desktop Client
Eine Codeinjektions-Schwachstelle (CWE-94) in der KI-Assistenz-Integration (GitHub Copilot) von Visual Studio Tools for Applications und SQL Server Management Studio erlaubt es einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Ausnutzung erfordert eine Benutzerinteraktion, etwa wenn ein Angreifer schädlichen Inhalt über indirekte Prompt Injection an den Copilot-Agentenmodus übergibt. Microsoft und NVD bewerten die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (hoch), während VulDB einen tieferen Wert angibt. Visual Studio ist im Update vom 13. Oktober 2026 behoben; ein behobener SSMS-Build ist nicht bestätigt.
Microsoft · Visual Studio
Ein Out-of-Bounds-Read in der Windows IKE Extension, die den IPsec-Schlüsselaustausch verarbeitet, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Informationen offenzulegen. Es sind keine Benutzerinteraktion und keine Berechtigungen nötig. Das höchste Risiko besteht für Windows-Systeme, die IKE-Verkehr aus unvertrauenswürdigen Netzen annehmen, etwa IPsec- oder VPN-Gateways. Die Schwachstelle ermöglicht laut Bewertung weder direkt eine Codeausführung noch eine Dienstunterbrechung.
Microsoft · Windows IKE Extension
Eine Race Condition in der Komponente Windows Credential Providers erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Der Angreifer benötigt ein gültiges lokales Konto und muss einen zeitabhängigen Wettlauf gewinnen (hohe Angriffskomplexität), daher handelt es sich um einen lokalen Schritt zur Rechteerweiterung und nicht um einen Einstiegspunkt aus dem Netz. Ein erfolgreicher Angriff kann vollständige Kontrolle über das betroffene System ermöglichen, weshalb die Lücke vor allem auf gemeinsam genutzten Arbeitsstationen, Terminal-Servern und Systemen relevant ist, auf denen nicht vertrauenswürdige Benutzer oder Schadsoftware lokalen Zugriff erlangen können.
Microsoft · Windows
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) im Windows Broadcast DVR User Service erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erhöhen. Ein Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten auf dem betroffenen Host, und die Angriffskomplexität ist hoch. Die Schwachstelle ist daher ein Eskalationsschritt nach einem initialen Zugriff und kein Einstiegspunkt aus dem Internet. Der NVD-Score beträgt CVSS 7.0 (HIGH), VulDB nennt 8.8. Eine Ausnutzung wurde nicht gemeldet.
Microsoft · Windows
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Ein Deadlock (CWE-833) im Windows Routing and Remote Access Service (RRAS) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, einen Denial of Service auszulösen. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann Routing- und Remote-Access-Funktionen unterbrechen, beispielsweise VPN-Endpunkte auf Windows-Servern. Die Schwachstelle hat einen CVSS-3.1-Wert von 7.5 (Hoch) und betrifft nur die Verfügbarkeit; eine Beeinträchtigung der Vertraulichkeit oder Integrität ist nicht bekannt.
Microsoft · Windows Routing and Remote Access Service (RRAS)
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Virtual Hard Disk (VHD) Miniport Driver (vhdmp.sys) von Windows erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte bis auf SYSTEM-Ebene zu erhöhen. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff und niedrige Berechtigungen, daher entsteht das Risiko vor allem nach einem initialen Fussfassen, zum Beispiel durch Phishing oder Malware. Microsoft stuft die Lücke als Important mit einem CVSS-3.1-Score von 7.0 ein; ein öffentlicher Exploit und eine bestätigte Ausnutzung sind nicht bekannt.
Microsoft · Windows
Microsoft Windows, einschliesslich Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019, enthält im Broadcast DVR User Service einen Use-after-free-Fehler. Ein lokal angemeldeter Angreifer mit niedrigen Berechtigungen kann diesen Fehler ausnutzen, um höhere Berechtigungen auf dem System zu erlangen. Für den Angriff ist lokaler Zugriff und eine Bedingung mit hoher Komplexität nötig; die Schwachstelle ist daher nicht direkt aus dem Internet erreichbar, ist aber relevant, nachdem ein Angreifer bereits Fuss gefasst hat, zum Beispiel über einen Phishing-Angriff auf einen Benutzer oder Schadsoftware.
Microsoft · Windows
Der Windows Partition Management Driver enthält einen Out-of-Bounds-Read (CWE-125), der einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung erlaubt. Der CVSS-Basiswert beträgt 7.8 (hoch), und die CISA-SSVC-Bewertung stuft die technischen Auswirkungen als total ein. Für die Ausnutzung sind lokaler Zugriff mit niedrigen Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, das Risiko entsteht daher durch kompromittierte Standardkonten oder böswillige lokale Benutzer und nicht über das Internet.
Microsoft · Windows
Der Blazor-WebAssembly-Debugger, der in den NuGet-Paketen Microsoft.AspNetCore.Components.WebAssembly.Server und .DevServer enthalten ist, verarbeitet Debugger-Ausdrücke nicht sicher. Wertet ein Entwickler einen Ausdruck mit angreiferkontrollierten Daten aus, kann der Wert ein generiertes String-Literal verlassen und beliebigen Code auf dem Rechner des Entwicklers ausführen. Der Angreifer benötigt keine Berechtigungen, jedoch ist eine Benutzerinteraktion erforderlich. Die Schwachstelle betrifft ein Werkzeug für die Entwicklungszeit, weshalb Produktionsserver in der Regel nicht betroffen sind.
Microsoft · Blazor WebAssembly debugger
Ein Type-Confusion-Fehler (CWE-843) in .NET Framework und Visual Studio erlaubt einem Angreifer, seine Rechte über das Netzwerk auszuweiten. Laut den Research-Notizen betrifft die Visual-Studio-Komponente Microsoft.DiaSymReader.Native, eine Bibliothek für Debugging-Symbole. Der CVSS-Vektor setzt keine Berechtigungen, aber eine Benutzerinteraktion voraus, weshalb ein Angreifer typischerweise einen Benutzer dazu bringen muss, präparierte Inhalte zu öffnen oder auszuführen, etwa per Phishing oder über eine schädliche Datei. Die Rechteausweitung ist vor allem für einen Angreifer nützlich, der bereits Zugriff auf das System hat.
Microsoft · .NET Framework and Visual Studio
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Ein nicht authentifizierter Angreifer, der einen gültigen Proof-Token eines Zielbenutzers erlangt, kann diesen Token verändern und an einen betroffenen lokal betriebenen SharePoint Server Subscription Edition übermitteln. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann sich der Angreifer als Zielbenutzer authentifizieren und auf Inhalte zugreifen oder diese verändern, die diesem Konto zur Verfügung stehen. Die Angriffskomplexität ist hoch, und es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich. Eine Ausnutzung ist nicht bekannt, und es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Microsoft · SharePoint Server
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.
Recherche und Übersetzung laufen – in Kürze hier.