Microsoft Windows Client License Service: Rechteausweitung durch Use-after-free
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Windows Client License Service erlaubt es einem berechtigten lokalen Benutzer mit niedrigen Rechten, seine Privilegien zu erweitern. Die betroffene Komponente ist Bestandteil von Windows 10, Windows 11 und Windows Server. Für die Ausnutzung ist ein lokaler Zugriff nötig, etwa ein kompromittiertes Konto mit niedrigen Rechten oder bereits auf dem System laufende Schadsoftware; eine Ausnutzung aus der Ferne ist nicht angezeigt.
Betroffen
- Windows 10 Version 1809: vor 10.0.17763.9376
- Windows 10 Version 21H2: vor 10.0.19044.7807
- Windows 10 Version 22H2: korrigierter Build unbestätigt, bei MSRC prüfen
- Windows 11 Version 23H2: vor 10.0.22631.7652
- Windows 11 Version 24H2: vor 10.0.26100.9711
- Windows 11 Version 25H2: vor 10.0.26200.9711
- Windows 11 Version 26H1: vor 10.0.28000.3231
- Windows 11 Version 26H2: vor 10.0.26300.9711
- Windows Server 2019 (inklusive Server Core): vor 10.0.17763.9376
- Windows Server 2022: vor 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 (inklusive Server Core): vor 10.0.26100.33650 (bei MSRC prüfen)
Behoben in
- Sicherheitsupdate von Microsoft vom 13. Oktober 2026 für die oben aufgeführten Builds.
- Patch-Kennung: KB5126646 für Windows Server 2025 (Angabe aus einer Drittquelle). KB-Nummer für andere Builds: Unbekannt.
Umgehung
- Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller dokumentierte Zwischenlösung gefunden.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- EPSS lag zum Zeitpunkt des Snapshots bei 0.00318.
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden.
- Laut Suche nicht im CISA-KEV-Katalog; nicht direkt verifiziert.
Unsere Empfehlung
- Das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen aufgeführten Systemen installieren; Priorität haben gemeinsam genutzte Arbeitsstationen, Mehrbenutzersysteme und RDS-/Terminalserver.
- Die korrekten Build-Nummern vor dem Rollout im MSRC Security Update Guide prüfen, insbesondere für Windows 10 22H2.
- Prüfen, ob Windows 10 1809 noch unterstützt wird; ein nicht mehr unterstützter Build lässt sich nicht zuverlässig patchen.
- Auf Anzeichen einer Ausnutzung achten und CISA KEV sowie öffentliche PoC-Quellen erneut prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows Client License Service
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5127648, KB5126646, KB5127646, KB5126651, KB5126657, KB5126655
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- MSRC advisory msrc.microsoft.com
- CNA data copy (Vulners) vulners.com
- OpenCVE app.opencve.io
- Strix.ai www.strix.ai
- VulDB vuldb.com
- Vulnrichment (Vulners) vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 00:43.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
