IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

Microsoft Windows: Lokale Rechteausweitung durch Heap-Überlauf in Resume

CVE-2026-96318Hoch 7.8

← Alle Schwachstellen

Zusammenfassung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Windows-Resume-Komponente erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erweitern. Der Angreifer benötigt ein bestehendes lokales Konto mit niedrigen Rechten, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Microsoft bewertet die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als hoch (CVSS 3.1: 7.8).

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 bis unter 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 bis unter 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 bis unter 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 inkl. Server Core (6.2.9200.0 bis unter 6.2.9200.26434)
  • Windows Server 2012 R2 inkl. Server Core (6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016 (10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)

Behoben in

  • Gemäss CVE-Eintrag sind die korrigierten Builds die oben genannten oberen Grenzen, zum Beispiel 10.0.14393.9612 für Windows 10 1607 und Windows Server 2016.
  • KB-Artikelnummern: Unbekannt. Bitte im Microsoft Security Update Guide prüfen.

Umgehung

  • Unbekannt. Es wurde keine Zwischenlösung von Microsoft gefunden.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden. CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • Soweit ersichtlich nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.

Unsere Empfehlung

  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate für jede betroffene Windows-Version so rasch wie möglich installieren.
  • Prüfen, ob noch Windows 10 1607 oder Windows Server 2012 im Einsatz sind und ob Microsoft dafür noch Updates liefert; falls nicht, Upgrade oder Isolation planen.
  • Lokale Anmeldungen auf gemeinsam genutzten Arbeitsstationen und Terminalservern einschränken und lokale Konten überprüfen.
  • Auf unerwartete Rechteänderungen und neue lokale Administratorkonten achten.
  • Priorität: mittel für typische Umgebungen; höher für nicht mehr unterstützte Systeme, gemeinsam genutzte Geräte und Server mit vielen Benutzern.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Resume
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126835, KB5126836, KB5126868, KB5126651, KB5126657, KB5126655

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 00:53.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.