Apache Thrift Node.js-Bindings: Denial of Service durch unbehandelte Ausnahme
Zusammenfassung
Die Node.js-Bindings von Apache Thrift hängen bei aufgerüsteten WebSocket-Verbindungen keinen Error-Listener an, sodass eine Ausnahme auf einer solchen Verbindung nicht behandelt wird. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann den Node.js-Prozess eines Thrift-WebSocket-Endpunkts zum Absturz bringen und so einen Denial of Service auslösen. Voraussetzung ist, dass ein solcher Endpunkt für den Angreifer erreichbar ist.
Betroffen
- Apache Thrift vor 0.25.0 (Bereich 0 bis unter 0.25.0)
- Betroffene Komponente: Node.js-Bindings (npm-Paket "thrift")
- Distributionspakete: Azure Linux 0.25.0-1 ist der korrigierte Build; Red Hat Hardened Images 0.25.0-0.1.hum1 ist der korrigierte Build
Behoben in
- Auf Apache Thrift 0.25.0 oder neuer aktualisieren
- Distributionspakete: Beim jeweiligen Anbieter den korrigierten Build prüfen (Azure Linux 0.25.0-1, Red Hat Hardened Images 0.25.0-0.1.hum1)
Umgehung
- Unbekannt. In den Quellen wird keine Workaround-Massnahme genannt.
- Zwischenmassnahme (nicht vom Hersteller): Zugriff auf den Node.js-Thrift-WebSocket-Endpunkt einschränken, zum Beispiel mit Firewall-Regeln oder einem authentifizierten Reverse Proxy, bis das Update eingespielt ist.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in der Praxis in den konsultierten Quellen. Der CISA-KEV-Katalog wurde nicht direkt geprüft.
- Es ist kein öffentlicher Exploit-Code bestätigt.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
Unsere Empfehlung
- Node.js-Dienste mit Apache Thrift identifizieren und prüfen, ob sie einen WebSocket-Endpunkt gegenüber unvertrauenswürdigen Netzen anbieten.
- Apache Thrift auf 0.25.0 oder neuer aktualisieren. Dies behebt auch CVE-2026-83745 (Speicherauslastung in den WebSocket-Frame-Decodern).
- Falls ein Update verzögert wird, den Zugriff auf den Endpunkt einschränken und prüfen, ob WebSocket-Verbindungen Error-Handler besitzen.
- Verfügbarkeit der Dienste und Neustarts des Node.js-Prozesses überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Apache Thrift mailing list thread 1 lists.apache.org
- Apache Thrift mailing list thread 2 lists.apache.org
- OSV: CVE-2026-96294 osv.dev
- OSV: BIT-thrift-2026-96294 (Bitnami) osv.dev
- Vulners: CVELIST:CVE-2026-96294 vulners.com
- Vulners: Red Hat RHSA-2026:74369-CVE-2026-96294 vulners.com
- OSV: BIT-thrift-2026-83745 (related CVE) osv.dev
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 05:53.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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