Adobe Commerce: Gespeichertes Cross-Site Scripting ermöglicht Rechteerweiterung
Zusammenfassung
Adobe Commerce enthält eine gespeicherte Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (XSS) (CVE-2026-92922) in Formularfeldern. Ein Angreifer mit hohen Berechtigungen, etwa ein Administrator, kann schädliche Skripte speichern, die im Browser eines Opfers ausgeführt werden, sobald dieses die betroffene Seite öffnet. Dies kann zu einer Rechteerweiterung oder zur Übernahme des Benutzerkontos oder der Sitzung des Opfers führen, wobei der Umfang der Auswirkungen verändert ist. Adobe stuft die Schwachstelle als Hoch mit CVSS 8.1 ein und meldet keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
Betroffen
- Adobe Commerce 2.4.4 bis 2.4.9, Versionen mit der Bezeichnung "2026-sep and earlier"
- Adobe Commerce B2B 1.3.3, 1.3.4, 1.4.2, 1.5.2 und 1.5.3, Versionen mit der Bezeichnung "2026-sep and earlier"
- Magento Open Source 2.4.7 bis 2.4.9, Versionen mit der Bezeichnung "2026-sep and earlier" (das Bulletin nennt zusätzlich 2.4.6; im Bulletin prüfen)
Behoben in
- Adobe Commerce: 2.4.10-alpha1, 2.4.9-2026-oct, 2.4.8-2026-oct, 2.4.7-2026-oct, 2.4.6-2026-oct, 2.4.5-2026-oct, 2.4.4-2026-oct
- Adobe Commerce B2B: 1.5.4-alpha1, 1.5.3-2026-oct, 1.5.2-2026-oct, 1.4.2-2026-oct, 1.3.4-2026-oct, 1.3.3-2026-oct
- Magento Open Source: 2.4.10-alpha1, 2.4.9-2026-oct, 2.4.8-2026-oct, 2.4.7-2026-oct
- Den Hotfix für CVE-2026-75650 aus dem Bulletin APSB26-146 vom 7. September 2026 weiterhin installiert lassen.
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Adobe ist keine Ausnutzung der im Bulletin APSB26-153 behobenen Probleme in freier Wildbahn bekannt.
- Adobes CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- In der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Alle Instanzen von Adobe Commerce, Adobe Commerce B2B und Magento Open Source sowie deren genaue Versionen erfassen.
- Für jede Produktlinie den Build vom Oktober 2026 installieren und prüfen, dass der Hotfix für CVE-2026-75650 vorhanden ist.
- Zugriff auf das Admin-Panel einschränken (VPN oder IP-Allowlist), MFA für Administratorkonten erzwingen und die Anzahl der Administratoren reduzieren.
- In administrativ bearbeitbaren Feldern gespeicherte Inhalte auf unerwartete Skripte prüfen.
- NVD-Eintrag und Bulletin von Adobe erneut prüfen, da die NVD-Analyse bei der Veröffentlichung noch ausstand.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Adobe Security Bulletin APSB26-153 www.adobe.com
- ONTAP: Adobe Commerce security update APSB26-153 www.ontapgroup.com
- Safeguard: Adobe Commerce APSB26-153 analysis safeguard.sh
- Strix: CVE-2026-92922 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 19:13.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
