TeamViewer Remote Management Monitoring: Lokale Rechteausweitung über IPC
Zusammenfassung
Eine unzureichende Zugriffskontrolle in der IPC-Kommunikation zwischen TeamViewer Full Client oder Host und der Komponente Remote Management Monitoring erlaubt einem lokal authentifizierten Angreifer mit niedrigen Berechtigungen, Skripte als SYSTEM beziehungsweise root auszuführen. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten auf dem betroffenen Gerät, weshalb das Risiko vor allem nach einem initialen Zugriff, auf gemeinsam genutzten Mehrbenutzersystemen oder durch Insider besteht. Eine erfolgreiche Ausnutzung gibt die volle Kontrolle über das System.
Betroffen
- TeamViewer Full Client und Host vor 15.83 (Windows, macOS, Linux)
- Legacy-Zweige: 15.64 (Windows 7 und 8) vor 15.64.10, 14.7 vor 14.7.48868, 13.2 vor 13.2.36231 (Windows) und 13.2.154008 (Linux)
- TeamViewer Remote Management Monitoring vor 26.10.1 (ITbrain_Monitoring_Service.exe, MonitoringDaemon, teamviewer-monitoringd)
Behoben in
- TeamViewer Full Client und Host: 15.83 oder neuer (Legacy-Zweige wie oben aufgeführt)
- TeamViewer Remote Management Monitoring: 26.10.1 oder neuer
Umgehung
Unbekannt. Vom Hersteller ist kein Workaround über das Patchen hinaus dokumentiert.
Ausnutzung
- Hersteller: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist TeamViewer keine aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
- Es ist kein öffentlicher Exploit-Code bestätigt (VulDB meldet keinen verfügbaren Exploit).
- Laut Drittquellen nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- EPSS: 0.1 % (Perzentil 1).
Unsere Empfehlung
- Alle Installationen von TeamViewer Full Client, Host und des Monitoring-Add-ons inventarisieren, einschliesslich Windows- und Linux-Systemen.
- Full Client und Host auf 15.83 oder neuer sowie das Monitoring-Add-on auf 26.10.1 oder neuer aktualisieren.
- Die Add-on-Version nach dem Update prüfen, da die automatische Aktualisierung nicht alle Systeme erreicht haben könnte.
- Gemeinsam genutzte und administrative Arbeitsstationen, Terminalserver und Systeme mit lokalen Benutzerkonten priorisieren.
- CVE-2026-92376, CVE-2026-92377, CVE-2026-111582, CVE-2026-111583, CVE-2026-111584 und CVE-2026-111585 im selben Wartungsfenster patchen.
- Auf unerwartete Skriptausführungen oder Dienständerungen auf verwalteten Systemen achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- TeamViewer Security Bulletin TV-2026-1012 www.teamviewer.com
- VulDB CVE-2026-92375 vuldb.com
- TheHackerWire CVE-2026-92375 www.thehackerwire.com
- ThreatInt CVE record CVE-2026-92375 cve.threatint.com
- PBX Science: TeamViewer 15.83.3 released pbxscience.com
- BleepingComputer: TeamViewer urges users to patch severe flaws www.bleepingcomputer.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 22:13.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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