Oracle Solaris: Lokale Rechteausweitung im Kernel
Zusammenfassung
Oracle Solaris 11.4 enthält einen Kernel-Fehler aufgrund von unzureichender Verwaltung von Berechtigungen (CWE-269) und fehlender Autorisierung (CWE-862). Ein Angreifer mit einem lokalen Konto mit niedrigen Rechten kann seine Privilegien ausweiten und das Betriebssystem übernehmen. Für den Angriff ist ein lokaler Login auf dem betroffenen Host erforderlich; es gibt keinen direkten Angriffsweg aus dem Internet.
Betroffen
- Oracle Solaris 11.4 (einzige laut Hersteller betroffene Version)
Behoben in
- Unbekannt. Im Oracle-Advisory zur Critical Patch Update vom Oktober 2026 die Solaris-11.4-SRU bzw. Patch-ID prüfen, die CVE-2026-91253 behebt.
Umgehung
- Vom Hersteller keine Workarounds dokumentiert.
- Übergangsmassnahmen (keine Herstellerempfehlung): lokale und Shell-Konten auf das Nötige beschränken, das Least-Privilege-Prinzip durchsetzen und prüfen, wer sich auf Solaris-Hosts anmelden kann.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung gemeldet.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog (geprüft am 21. Oktober 2026).
- EPSS unter 1%.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies beweist nicht, dass keiner existiert.
Unsere Empfehlung
- Solaris-11.4-Hosts inventarisieren.
- Die behebende SRU bzw. Patch-ID im Oktober-2026-Advisory von Oracle bestätigen und das Patchen planen.
- Lokale Konten und privilegierte Zugriffe auf betroffenen Hosts bis zum Patch prüfen.
- Ungewöhnliche Rechteänderungen auf diesen Systemen überwachen.
- Organisationen ohne Solaris 11.4 benötigen keine speziellen Massnahmen über das regelmässige CPU-Tracking hinaus.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Oracle Security Alert: October 2026 CPU www.oracle.com
- OpenCVE: CVE-2026-91253 app.opencve.io
- Vulners: CVE-2026-91253 vulners.com
- Strix: CVE-2026-91253 www.strix.ai
- Breach-Signal: Oracle October 2026 CPU breach-signal.com
- Brandefense: Oracle October 2026 CPU brandefense.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 23:21.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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