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Fast Courier WordPress-Plugin: Unauthentifizierte SQL-Injection über REST-Route

CVE-2026-89288Hoch 8.6

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Zusammenfassung

Das WordPress-Versandplugin Fast Courier bereinigt einen Wert nicht, bevor er in einer SQL-Abfrage auf einer nicht authentifizierten REST-Route verwendet wird. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann daher SQL-Befehle einschleusen und beliebige Daten aus der WordPress-Datenbank lesen, etwa Kunden-, Bestell- oder Benutzerdaten. Es sind weder Anmeldung noch Benutzerinteraktion nötig, und die Lücke ist auf jeder aus dem Internet erreichbaren Website mit einer verwundbaren Version erreichbar.

Betroffen

  • Fast Courier WordPress-Plugin (fast-courier-shipping-freight), Versionen 5.0.0 bis vor 5.2.4, gemäss WPScan
  • VulDB beschreibt den Bereich als bis 5.2.3, was denselben Umfang abdeckt
  • Versionen vor 5.0.0 sind nicht als betroffen aufgeführt; dies konnte nicht weiter bestätigt werden

Behoben in

  • Version 5.2.4 (gemäss WPScan und VulDB; nicht am Changelog des Herstellers geprüft)

Umgehung

  • In den Quellen ist kein Workaround dokumentiert, da eine korrigierte Version existiert
  • Übergangsmassnahme bis zur Installation von 5.2.4 (nicht aus einer Quelle): Plugin deaktivieren, falls es nicht benötigt wird
  • Übergangsmassnahme (nicht aus einer Quelle): öffentlichen Zugriff auf die REST-Routen des Plugins über die Web Application Firewall oder den Reverse Proxy einschränken

Ausnutzung

  • VulDB stuft die Lücke als 0-Day ein und meldet zum Zeitpunkt des Eintrags keinen verfügbaren Exploit
  • Es wurden keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
  • Nicht im Katalog CISA KEV aufgeführt; CISA SSVC bewertet die Ausnutzung als none und die Automatisierbarkeit als yes
  • Die EPSS-Werte unterscheiden sich je nach Quelle (0.00345 und 0.21 %), beide sind tief

Unsere Empfehlung

  • Alle WordPress-Websites mit dem Fast-Courier-Plugin identifizieren (WordPress-Administration unter Plugins oder Dateiprüfung von wp-content/plugins)
  • Plugin auf 5.2.4 oder neuer aktualisieren oder deaktivieren, falls es nicht benötigt wird
  • Webserver-Logs auf Anfragen an die REST-Routen des Plugins prüfen
  • Falls eine verwundbare Version erreichbar war, die Datenbank als potenziell offengelegt betrachten und Zugangsdaten wo nötig rotieren
  • Bestätigen, dass 5.2.4 auch die verwandte Lücke CVE-2026-89289 (fehlende Autorisierung im selben Plugin) behebt

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 08:13.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.