Microsoft Office: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution
Zusammenfassung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office ermöglicht Remote Code Execution. Microsoft stuft die Schwachstelle als wichtig mit einem CVSS-Wert von 8.8 ein. Ein Angreifer muss einen Benutzer dazu bringen, eine manipulierte Office-Datei zu öffnen, typischerweise per E-Mail oder Download. Microsoft meldet keine bekannte Ausnutzung.
Betroffen
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: 16.0.1 bis vor dem in der Microsoft-Meldung genannten Build (Unbekannt.)
- Microsoft Office 365 für Mac: 1.0.0 bis vor 16.114.26101123
- Microsoft Office LTSC 2021: 16.0.1 bis vor 16.0.14334.20974 (nicht verifiziert)
- Microsoft Office LTSC 2024: 16.0.0 bis vor 16.0.17932.21056 (nicht verifiziert)
- Microsoft Office LTSC für Mac 2021 und 2024: vor 16.114.26101123
Behoben in
- Sicherheitsupdate veröffentlicht am 13. Oktober 2026 (gemäss Microsoft)
- Microsoft 365 Apps: korrigierter Build unbekannt; im Microsoft Security Update Guide prüfen
- Office LTSC 2021 und 2024 (Windows): die oben genannten Builds stammen aus Drittquellen und müssen anhand der MSRC-Tabelle verifiziert werden
- Office für Mac: Laut Microsoft-FAQ waren die Updates für LTSC für Mac nicht sofort verfügbar; aktuellen Status auf MSRC prüfen
Umgehung
Unbekannt. Microsoft dokumentiert in den geprüften Quellen keine Workaround oder spezifische Massnahme.
Ausnutzung
- Microsoft: nicht ausgenutzt
- CISA: nicht im KEV; SSVC-Exploitation "none", automatisierbar "no"
- EPSS: unter 1%
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
- Die Ausnutzung erfordert eine Benutzerinteraktion (Öffnen einer manipulierten Datei)
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Microsoft 365 Apps (Click-to-Run-Kanal) das Oktober-2026-Update erhalten haben, und den Build mit der MSRC-Tabelle abgleichen
- Bei Office LTSC 2021 und 2024 unter Windows verifizieren, dass der Build dem korrigierten Build entspricht oder darüber liegt
- Bei Office für Mac den aktuellen Updatestatus auf MSRC prüfen
- Anhangsfilterung, Geschützte Ansicht und Makro-Einschränkungen bis zur Verifikation aktiviert lassen
- Benutzer für Phishing mit Office-Anhängen sensibilisieren
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-88197 msrc.microsoft.com
- Microsoft Office security updates (release notes) learn.microsoft.com
- Strix: CVE-2026-88197 (build numbers, unverified) www.strix.ai
- OpenCVE: CVE-2026-88197 app.opencve.io
- Microsoft 2026 CVE customer risk document cdn-dynmedia-1.microsoft.com
- Tenable plugin for October 2026 Office C2R update vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:00.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
