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CVE-Tracker

Windows DWM Core Library: Out-of-Bounds-Lesezugriff ermöglicht lokale Rechteausweitung

CVE-2026-88179Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Out-of-Bounds-Lesezugriff in der Windows Desktop Window Manager (DWM) Core Library ermöglicht einem berechtigten lokalen Benutzer eine Rechteausweitung. Der Angreifer benötigt zuerst lokale Codeausführung oder ein Konto mit geringen Rechten. Die Schwachstelle hat einen CVSS-3.1-Wert von 7.8 (High) und betrifft mehrere Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unter 10.0.14393.9612, gemäss CNA-Daten)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unter 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 und 22H2 (Builds unter 10.0.19044.7807 bzw. 10.0.19045.7807, der Wert für 22H2 ist in den Quellen widersprüchlich)
  • Windows 11 Versionen 23H2, 24H2, 25H2 und 26H2 (genaue Builds siehe MSRC)
  • Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025 inklusive Server-Core-Installationen (genaue Builds siehe MSRC)

NVD listet im CPE nur Windows 10 1607, die CNA-Daten decken jedoch den oben genannten, breiteren Umfang ab.

Behoben in

Sicherheitsupdates von Microsoft, veröffentlicht am 13. Oktober 2026. Behobene Builds gemäss CNA-Daten: Windows 10 1607 ab 10.0.14393.9612, Windows 10 1809 ab 10.0.17763.9376. Einzelne weitere Build-Nummern widersprechen sich zwischen den Quellen und müssen vor einer Compliance-Prüfung im MSRC-Advisory verifiziert werden.

Umgehung

  • Es ist kein Microsoft-spezifischer Workaround bekannt.
  • Falls kein Patch möglich ist, Least-Privilege-Richtlinien durchsetzen und lokale Administrationsrechte einschränken.

Ausnutzung

  • Microsoft stuft die Reife von Exploit-Code als unbewiesen ein.
  • CISA SSVC führt die Ausnutzung als none und die Automatisierbarkeit als no.
  • Die CVE ist nicht im CISA-KEV-Katalog enthalten.
  • Der EPSS-Wert beträgt 0.00318. Zum Zeitpunkt der Recherche wurden keine öffentlichen Proof-of-Concepts oder Ausnutzungsberichte gefunden.

Unsere Empfehlung

  • Das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Systemen installieren, mit Priorität auf Windows-10-1607-Geräten, die wahrscheinlich nahe am Supportende sind.
  • Die behobenen Build-Nummern im MSRC-Advisory vor dem Rollout prüfen.
  • Shared Workstations, Terminal Server und Endpunkte mit lokalem Login priorisieren, da diese Schwachstelle nach Phishing, Malware oder einer Kontokompromittierung relevant ist.
  • Windows-Systeme mit nicht mehr unterstützten Builds identifizieren und Upgrades planen.
  • Diese CVE nicht mit CVE-2026-88180 oder CVE-2026-88189 verwechseln, die ähnliche DWM-Schwachstellen beschreiben.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows DWM Core Library
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:12.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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