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Microsoft Windows SSTP: Heap-based Buffer Overflow ermöglicht lokale Rechteausweitung

CVE-2026-88147Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-based Buffer Overflow in der Komponente Windows Secure Socket Tunneling Protocol (SSTP) erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte auf eine höhere Stufe auszuweiten. Der Angriff setzt ein bestehendes Konto mit niedrigen Rechten oder bereits auf dem Gerät laufenden Code voraus, weshalb er nicht direkt aus dem Internet ausnutzbar ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung würde dem Angreifer die volle Kontrolle über Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems verschaffen.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: vor 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: vor 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: vor 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: vor 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012 R2 (inklusive Server Core): vor 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016 (inklusive Server Core): vor 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019: vor 10.0.17763.9376

Behoben in

  • Sicherheitsupdates im Oktober-2026-Release von Microsoft, mit den oben genannten minimalen Builds.
  • KB5126868 wird für Windows 10 1607 und Server 2016 genannt. Vor dem Rollout mit der MSRC-Tabelle abgleichen.

Umgehung

  • Unbekannt. Es wurde keine Workaround- oder Schutzmassnahme des Herstellers gefunden. Das Einspielen von Updates ist die einzige dokumentierte Massnahme.

Ausnutzung

  • Microsoft führt die Schwachstelle als nicht ausgenutzt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Status unbekannt.
  • Der EPSS-Wert ist mit rund 0.34 % niedrig.

Unsere Empfehlung

  • Betroffene Windows-Systeme mit dem kumulativen Oktober-2026-Update patchen. Die Build-Nummer mit MSRC verifizieren.
  • Systeme mit SSTP- oder RRAS-VPN-Servern als hohe Priorität behandeln, da die Komponente von aussen erreichbar sein kann. Andere Systeme als mittlere Priorität behandeln.
  • Wo möglich, die Migration weg von Windows 10 1607 und Server 2016 planen, da diese Versionen ausser für LTSC oder Extended Security Updates nicht mehr unterstützt werden.
  • Konten mit lokalen Anmelderechten überprüfen und auf Anzeichen für Rechteausweitung überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Secure Socket Tunneling Protocol (SSTP)
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung wahrscheinlicher
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:16.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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