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Windows DWM Core Library: Heap-Pufferüberlauf ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-88128Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Die Windows DWM Core Library, die Desktop-Compositing-Komponente von Windows, enthält einen Heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122). Ein lokaler Benutzer mit niedrigen Berechtigungen kann diesen ausnutzen, um Rechte auf dem betroffenen System zu erweitern. Es ist keine Benutzerinteraktion nötig, und eine erfolgreiche Ausnutzung kann Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Hosts vollständig gefährden.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds 10.0.19044.0 bis unter 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds 10.0.19045.0 bis unter der korrigierten Build-Nummer (genauer Wert unklar, siehe Behoben)
  • Windows 11 Version 23H2: Builds 10.0.22631.0 bis unter 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: Builds 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2 und 26H2: Builds unter 10.0.26200.9711 bzw. 10.0.26300.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds unter 10.0.28000.3231
  • Windows Server 2022: Builds unter 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds unter 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019: 10.0.17763.9376 oder neuer (eine Quelle nennt KB5126651, nicht verifiziert)
  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.7807 oder neuer
  • Windows 10 Version 22H2: Unbekannt. Die veröffentlichte Spanne ist widersprüchlich; Build bei Microsoft bestätigen
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.7652 oder neuer
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 25H2 und 26H2: 10.0.26200.9711 oder neuer bzw. 10.0.26300.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.3231 oder neuer
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.5761 oder neuer
  • Windows Server 2025: 10.0.26100.33650 oder neuer

Umgehung

  • Unbekannt. Es wurde kein Workaround von Microsoft gefunden; das Sicherheitsupdate ist die primäre Massnahme.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • Nicht im Katalog CISA KEV aufgeführt.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • Kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit gefunden.
  • Die EPSS-Werte unterscheiden sich je nach Quelle (0.00318 und 0.35%).

Unsere Empfehlung

  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen installieren; zuerst die KB-Nummer und den Build von Windows 10 Version 22H2 im Microsoft Security Update Guide bestätigen.
  • Interaktive Anmeldungen und Remote-Desktop-Anmeldungen auf Mehrbenutzersystemen einschränken und nicht benötigte lokale Konten entfernen.
  • Endpoint Detection and Response (EDR) aktiv halten und auf Anzeichen von Rechteerweiterung überwachen.
  • Den NVD-Status erneut prüfen, da die Quellen widersprüchliche Angaben machen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows DWM Core Library
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:23.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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