Microsoft Windows Server: Remote Code Execution in Failover Cluster
Zusammenfassung
Eine Use-after-Free-Schwachstelle (CWE-416) im Feature Windows Failover Cluster erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Microsoft bewertet den CVSS-3.1-Basiswert mit 9.8 (kritisch), während der Schweregrad laut Microsoft mit maximal Important angegeben wird. Das Risiko betrifft nur Server mit installierter Failover-Cluster-Rolle, die aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind.
Betroffen
- Windows Server 2019 und Server 2019 (Server Core): vor 10.0.17763.9376
- Windows Server 2022: vor 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 und Server 2025 (Server Core): vor 10.0.26100.33650
- Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2016: Unbekannt, in den geprüften Quellen nicht aufgeführt
Behoben in
- Windows Server 2019 und Server 2019 (Server Core): Build 10.0.17763.9376 oder neuer
- Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761 oder neuer
- Windows Server 2025 und Server 2025 (Server Core): Build 10.0.26100.33650 oder neuer
- Sicherheitsupdate veröffentlicht am 13. Oktober 2026; KB-Nummern im MSRC-Advisory prüfen
Umgehung
Unbekannt. Laut Microsoft können Workarounds oder Hotfixes eine vorübergehende Behebung bieten; in den geprüften Quellen wurde kein konkreter Workaround gefunden.
Ausnutzung
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt; EPSS-Wert unter 1 %
- CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar yes, technische Auswirkung total
- Microsoft-Temporal-Vektor E:U (Reifegrad des Exploit-Codes Unproven)
- In den geprüften Quellen wurden kein öffentlicher Proof of Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
Unsere Empfehlung
- Alle Server inventarisieren und prüfen, ob das Feature Failover Cluster installiert ist (z. B. mit Get-WindowsFeature)
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Cluster-Knoten installieren, die Build-Nummer prüfen und danach ein Failover testen
- Vor der Verteilung das MSRC-Advisory auf Workarounds prüfen und KB-Nummern bestätigen
- Cluster-Kommunikation auf vertrauenswürdige Hosts beschränken und Cluster-Knoten nie dem Internet aussetzen
- Cluster-Knoten auf Abstürze oder unerwartete Dienstneustarts überwachen
- Prüfen, ob die verwandte Schwachstelle CVE-2026-73010 ebenfalls Patches benötigt
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-88102 msrc.microsoft.com
- Vulners CNA record: CVE-2026-88102 vulners.com
- Vulners Microsoft record: MS:CVE-2026-88102 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-88102 app.opencve.io
- Offseq Radar: CVE-2026-88102 radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:24.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
