Brocade Fabric OS: OS-Command-Injection in Management-Schnittstelle und Sitzungsverwaltung
Zusammenfassung
Mehrere OS-Command-Injection-Schwachstellen in der Management-Schnittstelle und der Sitzungsverarbeitung von Brocade Fabric OS vor 10.0.1 erlauben es, dass Shell-Metazeichen in Eingaben bis zu internen Ausführungswrappern gelangen. Gemäss CNA-Beschreibung kann ein authentifizierter Benutzer oder ein kompromittiertes Verzeichnisdienst-Konto beliebige Betriebssystembefehle mit erhöhten Rechten auf dem Switch ausführen. Die Ausnutzung setzt Zugriff aus dem angrenzenden Netzwerk voraus, und der CVSS-Vektor geht von niedrigen Privilegien und keiner Benutzerinteraktion aus. Eine widersprüchliche Drittquelle behauptet einen Zugriff ohne Authentifizierung, weshalb die Authentifizierungsanforderung im Herstellerhinweis überprüft werden muss.
Betroffen
- Brocade Fabric OS Versionen vor 10.0.1 (gemäss CNA und NVD-Bereich 0 bis < 10.0.1)
- Anwendbarkeit auf Hardwareplattformen: Unbekannt, im Broadcom-Advisory 39076 prüfen
Behoben in
- Fabric OS 10.0.1 (gemäss CNA-Eintrag; Anwendbarkeit auf Plattformen im Broadcom-Advisory 39076 prüfen)
- Fabric OS 9.2.2d: Unbekannt, für diese CVE nicht bestätigt
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller dokumentierter Workaround gefunden. Management- und REST-Zugriff auf dedizierte Management-Netzwerke beschränken und Verzeichnisdienst-Konten nach dem Least-Privilege-Prinzip konfigurieren.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total
- Nicht im CISA-KEV-Katalog; EPSS unter 1 %
- Kein öffentlicher Proof of Concept und keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
Unsere Empfehlung
- Alle Fabric-OS-Switches und Directors inventarisieren, einschliesslich HPE-Geräten, und bei Bedarf das HPE-Bulletin HPESBST05161 prüfen
- Die fixe Version je Hardwaremodell im Broadcom-Advisory 39076 bestätigen und das Update auf 10.0.1 oder den passenden Zweig planen
- Bis zum Patch den Management-Zugriff auf vertrauenswürdige Admin-Hosts beschränken und Privilegien der Verzeichnisdienst-Konten prüfen
- Die Authentifizierungsanforderung im Herstellerhinweis verifizieren
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Broadcom Security Advisory 39076 support.broadcom.com
- Broadcom Security Advisory index 25000 support.broadcom.com
- Rapid7 via Vulners: CVE-2026-87682 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-87682 app.opencve.io
- CIRCL via Vulners: CVE-2026-87682 vulners.com
- OffSeq Radar: CVE-2026-87682 radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 09:11.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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