Oracle HTTP Server: Unautorisierter Datenzugriff und Datenänderung im OSSL-Modul
Zusammenfassung
Oracle HTTP Server in den Versionen 12.2.1.4.0 und 14.1.2.0.0 (als Teil von Oracle Fusion Middleware) enthält im OSSL-Modul eine kritische Schwachstelle. Ein Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Rechten und Netzwerkzugriff über HTTP kann unautorisiert auf Daten zugreifen sowie Daten erstellen, ändern oder löschen, wobei sich der Scope verändern und andere Produkte betroffen sein können. Für die Ausnutzung ist keine Benutzerinteraktion nötig. Die Korrektur ist Teil des Critical Patch Update von Oracle vom Oktober 2026.
Betroffen
- Oracle HTTP Server 12.2.1.4.0
- Oracle HTTP Server 14.1.2.0.0 (eine Quelle nennt 14.1.2.1.0; Bestätigung im Advisory von Oracle erforderlich)
- Umgebungen mit Oracle HTTP Server, etwa Oracle E-Business Suite oder PeopleSoft, können ebenfalls betroffen sein
Behoben in
Behoben im Critical Patch Update von Oracle vom Oktober 2026 (veröffentlicht am 20. Oktober 2026).
- Patch-IDs und genaue Versionen der Korrektur: Unbekannt. Das Fusion-Middleware-Patch vom Oktober 2026 für die installierte Version einspielen.
Umgehung
Unbekannt. In den geprüften Quellen wurde kein Workaround gefunden. Das Einspielen des Patches ist die empfohlene Massnahme.
Ausnutzung
- Keine öffentlichen Berichte über eine Ausnutzung gefunden.
- Gemäss Stand 21. Oktober 2026 nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- Eine verwandte Schwachstelle in Oracle HTTP Server (CVE-2026-21962) wurde nach dem Erscheinen eines öffentlichen PoC in den KEV-Katalog aufgenommen, daher kann sich der Status rasch ändern.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Oracle HTTP Server oder Fusion Middleware der Versionen 12.2.1.4.0 oder 14.1.2.x im Einsatz ist, auch als Teil von EBS oder PeopleSoft.
- Die genauen Patch-IDs aus dem Advisory von Oracle vom Oktober 2026 beschaffen und die Patches einspielen, inklusive der zugehörigen Datenbank- und Fusion-Middleware-Updates.
- Aus dem Internet erreichbare Server priorisieren und prüfen, welche Konten Zugriff darauf haben; Zugriffe wo möglich einschränken.
- Auf Aufnahme in den KEV-Katalog oder einen öffentlichen PoC überwachen und den NVD-Eintrag nach Abschluss der Analyse erneut prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Oracle Security Alert: October 2026 Critical Patch Update www.oracle.com
- NVD record via Vulners vulners.com
- Strix CVE-2026-87347 www.strix.ai
- Tenable Nessus plugin 369018 www.tenable.com
- Tenable blog: Oracle October 2026 CPU www.tenable.com
- Waratek: Oracle October 2026 CPU waratek.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 22:22.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
