Microsoft Windows Schannel: Spoofing durch unzureichende Signaturprüfung
Zusammenfassung
Windows Schannel, die TLS/SSL-Komponente von Windows, prüft kryptografische Signaturen nicht ausreichend. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann die Schwachstelle über das Netzwerk ausnutzen, um einen vertrauenswürdigen Kommunikationspartner zu imitieren. Die Angriffskomplexität ist hoch, und es sind weder Berechtigungen noch Benutzerinteraktion erforderlich. Microsoft stuft die Lücke als wichtig ein und meldet weder eine öffentliche Offenlegung noch bekannte Ausnutzung.
Betroffen
- Windows 11 23H2: früher als 10.0.22631.7652
- Windows 11 24H2: früher als 10.0.26100.9711
- Windows 11 25H2: früher als 10.0.26200.9711
- Windows 11 26H1: früher als 10.0.28000.3231
- Windows 11 26H2: früher als 10.0.26300.9711
- Windows Server 2022: früher als 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 (inklusive Server Core): früher als 10.0.26100.33650
Behoben in
- Sicherheitsupdate von Microsoft vom 13. Oktober 2026 für jeden betroffenen Build. Unbekannt: KB-Nummern für Windows 11 und Windows Server 2022 (auf der MSRC-Seite prüfen).
- Windows Server 2025: KB5126646 (von einem Aggregator genannt, auf MSRC prüfen).
Umgehung
- Keine Workaround-Massnahme des Herstellers bekannt.
- Unbekannt, ob strikte Einstellungen zur Signaturprüfung in Schannel eine Minderung bieten.
Ausnutzung
- Öffentlich offengelegt: Nein, laut Microsoft.
- Ausnutzungsreife: Unbewiesen (E:U).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein. Nicht im KEV-Katalog.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- In freier Wildbahn bekannt ausgenutzt: Unbekannt.
Unsere Empfehlung
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-11- und Windows-Server-Systemen installieren, zuerst auf Servern mit Internetzugang.
- Falls das Patchen verzögert wird, die Exposition der Schannel-basierten Dienste (RDP, IIS, RD Gateway, VPN-/TLS-Endpunkte) an der Perimetergrenze einschränken.
- Inventar der Systeme mit betroffenen Builds führen und auf Anzeichen einer Ausnutzung überwachen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-85818 msrc.microsoft.com
- NVD record via Vulners vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-85818 app.opencve.io
- VulDB: CVE-2026-85818 vuldb.com
- Microsoft advisory via Vulners (MS) vulners.com
- Strix AI: CVE-2026-85818 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 08:11.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
