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CVE-Tracker

Windows RRAS: Remote Code Execution im Routing and Remote Access Service

CVE-2026-85339Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Eine Schwachstelle für Remote Code Execution im Windows Routing and Remote Access Service (RRAS) erlaubt einem Angreifer, Code auf dem betroffenen System auszuführen. Der CVE-Eintrag nennt CWE-122 (heapbasierter Pufferüberlauf) und CWE-191 (Integer-Unterlauf) als Schwächentypen, und CVSS 3.1 bewertet die Schwachstelle mit 8.8 (hoch). Laut Microsoft-Vektor sind keine Berechtigungen nötig, aber eine Benutzerinteraktion (UI:R) ist erforderlich. CISA SSVC bewertet die Ausnutzung als 'none' und die Automatisierbarkeit als 'no'.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis < 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 bis < 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 bis < 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 bis < 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis < 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis < 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis < 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis < 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012, inklusive Server Core (6.2.9200.0 bis < 6.2.9200.26434)
  • Windows Server 2012 R2, inklusive Server Core (6.3.9600.0 bis < 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016 (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)

Behoben in

  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate für Ihre Windows-Version installieren. Korrigierte Builds gemäss CVE-Eintrag:
  • Windows 10 1607 und Server 2016: 10.0.14393.9612
  • Windows 10 1809: 10.0.17763.9376
  • Windows 10 21H2 und 22H2: 10.0.19045.7807
  • Windows 11 23H2: 10.0.22631.7652
  • Windows 11 24H2 und 25H2: 10.0.26100.9711 und 10.0.26200.9711
  • Windows 11 26H1: 10.0.28000.3231
  • Windows 11 26H2: 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012: 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2: 6.3.9600.23470

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Ausnutzung none, Automatisierbarkeit no, technische Auswirkung total.
  • In den geprüften Quellen wurden keine bestätigten öffentlichen Ausnutzungsdetails gefunden.

Unsere Empfehlung

  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate auf allen betroffenen Windows-Systemen einspielen, zuerst auf Servern und Systemen mit aktiviertem RRAS (VPN, Fernzugriff, Routing).
  • Prüfen, ob RRAS aktiviert ist und ob die Systeme aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind; den Zugriff auf RRAS mit Firewall-Regeln einschränken.
  • Ungewöhnlichen Netzwerkverkehr zu RRAS-Diensten und unerwartete Prozesse auf betroffenen Systemen überwachen.
  • Systeme mit Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2012 besonders beachten: sicherstellen, dass sie die korrigierten Builds erhalten, da diese Versionen nicht mehr im Mainstream-Support sind.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows Routing and Remote Access Service (RRAS)
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:23.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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