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CVE-Tracker

Microsoft Windows: Remote Code Execution in PPP EAP-TLS

CVE-2026-84015Kritisch 9.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der EAP-TLS-Komponente des Remote Access Point-to-Point Protocol (PPP) mehrerer Windows-Client- und Serverversionen erlaubt es einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Laut CVSS-Vektor (AV:N/AC:L/PR:N/UI:N) sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, daher sind aus dem Internet erreichbare RRAS- oder VPN-Server, die diese Authentifizierung nutzen, das Hauptrisiko. Microsoft stuft die Lücke als Important ein; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.8 (Critical), während Positive Technologies sie mit 6.6 (Medium) bewertet.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.0 bis unter 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.0 bis unter 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.0 bis unter 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: 10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: 10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012 (inkl. Server Core): 6.2.9200.0 bis unter 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 (inkl. Server Core): 6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016: 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019, 2022, 2025: nicht im offiziellen CVE-Eintrag aufgeführt; Drittquellen weichen ab, auf der MSRC-Seite prüfen

Behoben in

  • Korrigierte Builds gemäss offiziellem CVE-Eintrag: Windows 10 1607 und Server 2016 10.0.14393.9612; 1809 10.0.17763.9376; 21H2 und 22H2 10.0.19044.7807 / 10.0.19045.7807; Windows 11 23H2 10.0.22631.7652; 24H2 und 25H2 10.0.26100.9711 / 10.0.26200.9711; 26H1 10.0.28000.3231; 26H2 10.0.26300.9711; Server 2012 6.2.9200.26434; Server 2012 R2 6.3.9600.23470
  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für jede Plattform installieren. Die KB-Nummern konnten aus den Quellen nicht bestätigt werden; auf der MSRC-Seite prüfen.

Umgehung

Unbekannt.

  • Falls Remote Access (RRAS), VPN oder PPP-basierter Fernzugriff auf einem Host nicht benötigt wird, diesen deaktivieren und die Ports an der Perimeter-Firewall blockieren (allgemeine Empfehlung, keine vom Hersteller dokumentierte Massnahme).

Ausnutzung

  • Keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt; CISA SSVC erfasst die Ausnutzung als none.
  • CISA SSVC: automatisierbar ja, technische Auswirkung total.
  • Kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt. EPSS-Wert 0.00893 (niedrig).

Unsere Empfehlung

  • Zuerst aus dem Internet erreichbare RRAS- und VPN-Server patchen, danach die übrigen betroffenen Windows-Hosts mit dem kumulativen Update vom Oktober 2026.
  • Inventarisieren, wo RRAS, VPN oder PPP-EAP-TLS-Fernzugriff aktiviert ist, und nicht benötigte Dienste deaktivieren.
  • Veraltete Systeme (Windows 10 1607, Server 2012 und 2012 R2), die nicht gepatcht werden können, ersetzen oder isolieren; den Supportstatus auf der Lifecycle-Seite von Microsoft prüfen.
  • VPN- und Fernzugriffsprotokolle auf ungewöhnliche Authentifizierungen oder Abstürze überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Remote Access Point-to-Point Protocol (PPP) EAP-TLS
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:30.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.