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CVE-Tracker

Microsoft Windows: Remote Code Execution in Remote Desktop Services

CVE-2026-84012Hoch 8.1

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Zusammenfassung

Eine Double-Free-Schwachstelle (CWE-415) im Remote Desktop Gateway Service von Windows erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer über das Netzwerk, Code auszuführen. Die NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 3.1 8.1 (hoch); die Angriffskomplexität ist hoch, Berechtigungen und Benutzerinteraktion sind nicht nötig. Andere Quellen bewerten sie anders (VulDB 10.0). Das Risiko ist bei aus dem Internet erreichbaren RD-Gateway-Servern am grössten.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376)
  • Windows Server 2012 und 2012 R2, inklusive Server Core (Builds vor 6.2.9200.26434 bzw. 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016, inklusive Server Core (Builds vor 10.0.14393.9612)
  • Windows Server 2019, inklusive Server Core (Builds vor 10.0.17763.9376)
  • Windows Server 2022 (Builds vor 10.0.20348.5761)
  • Windows Server 2025, inklusive Server Core (Builds vor 10.0.26100.33650)

Behoben in

  • Windows 10 1607 und Server 2016: 10.0.14393.9612
  • Windows 10 1809 und Server 2019: 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012: 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2: 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: 10.0.26100.33650

Die KB-Nummern pro Produkt müssen im MSRC-Advisory bestätigt werden. Die Korrektur ist Teil des Oktober-2026-Cumulative-Updates.

Umgehung

Unbekannt. In den geprüften Quellen wurde kein Workaround von Microsoft gefunden.

  • Den Zugriff auf das RD Gateway auf benötigte Benutzer und Netzwerke beschränken oder es hinter einem VPN oder einem MFA-geschützten Frontend betreiben.
  • Die Rolle RD Gateway entfernen, falls sie nicht genutzt wird.

Ausnutzung

  • Nicht in CISA KEV aufgeführt.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatisierbarkeit no, technische Auswirkung total.
  • In der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.
  • EPSS etwa 0.67%.

Unsere Empfehlung

  • Betroffene Systeme im nächsten regulären Wartungsfenster mit dem Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 patchen; aus dem Internet erreichbare RD-Gateway-Server priorisieren.
  • Windows 10 1607 wird nicht mehr regulär unterstützt; falls es noch im Einsatz ist, ersetzen oder prüfen, ob ein Patch verfügbar ist.
  • Prüfen, ob die Rolle RD Gateway eingesetzt wird; falls nicht, entfernen.
  • RD-Gateway-Logs auf Abstürze oder ungewöhnliche Verbindungen überwachen.
  • Vor dem Rollout die genaue KB-Nummer und den Build im MSRC-Advisory verifizieren.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Remote Desktop Gateway Service
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 19:24.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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