Windows Bluetooth Service: Rechteausweitung durch Heap-basierten Pufferüberlauf
Zusammenfassung
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf im Windows Bluetooth Service erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer eine Rechteausweitung. Der Angriffsvektor ist benachbart, der Angreifer muss sich also in Bluetooth-Reichweite des betroffenen Geräts befinden; eine Benutzerinteraktion ist nicht nötig. Der CVSS-3.1-Score beträgt 8.8 (hoch), mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607 (Builds vor 10.0.14393.9612)
- Windows 10 Version 1809 (Builds vor 10.0.17763.9376)
- Windows 10 Version 21H2 (Builds vor 10.0.19044.7807)
- Windows 10 Version 22H2 (Builds vor 10.0.19045.7807)
- Windows 11 Version 23H2 (Builds vor 10.0.22631.7652)
- Windows 11 Version 24H2 (Builds vor 10.0.26100.9711)
- Windows 11 Version 25H2 (Builds vor 10.0.26200.9711)
- Windows 11 Version 26H1 (Builds vor 10.0.28000.3231)
- Windows 11 Version 26H2 (Builds vor 10.0.26300.9711)
- Windows Server 2016, inklusive Server Core (Builds vor 10.0.14393.9612)
- Windows Server 2019, inklusive Server Core (Builds vor 10.0.17763.9376)
- Windows Server 2022 (Builds vor 10.0.20348.5761)
Behoben in
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Systemen installieren; der erste korrigierte Build entspricht der oberen Grenze des oben aufgeführten Bereichs.
- Patch-Hinweise aus Drittquellen, noch nicht gegen MSRC verifiziert: KB5126653 (Windows 11 23H2), KB5126646 (Windows Server 2025), KB5126651 (Windows 10 1809 und Server 2019).
- Korrigierte Builds für Windows 10 22H2 sowie Windows 11 25H2, 26H1 und 26H2 sind in den verfügbaren Quellen nicht bestätigt.
Umgehung
Unbekannt. In den verfügbaren Quellen ist kein Workaround dokumentiert.
- Übergangsmassnahme (nicht vom Hersteller): Bluetooth-Dienst oder Bluetooth-Funk per Richtlinie deaktivieren, auf Endgeräten und Servern, auf denen Bluetooth nicht benötigt wird, bis das Update installiert ist.
Ausnutzung
- Nicht im Katalog der von CISA als ausgenutzt bekannten Schwachstellen (KEV) aufgeführt.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
- Eine Drittquelle führt die Schwachstelle als nicht ausgenutzt; der EPSS-Wert liegt bei etwa 0.6 %.
- In einer begrenzten Suche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.
Unsere Empfehlung
- Das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 im nächsten regulären Update-Zyklus installieren, auf Laptops, die an öffentlichen Orten oder unterwegs genutzt werden, früher.
- Systeme mit Windows 10 1607 und 1809 sowie Windows Server 2016 und 2019 priorisieren; diese benötigen unter Umständen eine erweiterte Lizenzierung für Sicherheitsupdates.
- Wo Bluetooth nicht benötigt wird, den Bluetooth-Dienst oder Bluetooth-Funk per Richtlinie deaktivieren, bis der Patch installiert ist.
- Alle Build-Nummern vor dem Rollout gegen das MSRC-Advisory prüfen und auf Anzeichen einer Ausnutzung überwachen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows Bluetooth Service
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung unwahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-83777 msrc.microsoft.com
- Vulners NVD record CVE-2026-83777 vulners.com
- OpenCVE CVE-2026-83777 app.opencve.io
- Strix CVE-2026-83777 (third-party, unverified) www.strix.ai
- Senserva KB5126653 (third-party, unverified) senserva.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:31.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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