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Microsoft Windows Search Component: Remote Code Execution durch Heap-Pufferüberlauf

CVE-2026-83725Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Microsoft Windows Search Component erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code aus der Ferne auszuführen. Laut der Herstellerwarnung ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, typischerweise das Öffnen einer speziell präparierten Datei. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch). Bisher ist keine Ausnutzung bekannt.

Betroffen

  • Windows Server 2016: 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.0 bis unter 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.0 bis unter 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.0 bis unter 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: 10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: 10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012 (inklusive Server Core): 6.2.9200.0 bis unter 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 (inklusive Server Core): 6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470
  • Windows 10 Version 1607: unbestätigt. Der CNA-Eintrag nennt sie nicht namentlich, der gemeldete CPE schon.

Behoben in

  • Windows Server 2016: 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2 und 22H2: 10.0.19044.7807 bzw. 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2, 25H2 und 26H2: 10.0.26100.9711, 10.0.26200.9711 bzw. 10.0.26300.9711
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.3231
  • Windows Server 2012: 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2: 6.3.9600.23470
  • Windows 10 Version 1607: Unbekannt.

Umgehung

  • Ein Workaround oder eine Gegenmassnahme des Herstellers ist nicht bekannt.
  • Unaufgeforderte Dateien und Anhänge am Mail-Gateway blockieren oder in Quarantäne verschieben.
  • Das Öffnen von Dateien aus unvertrauenswürdigen Quellen einschränken.

Ausnutzung

  • Nicht in CISA KEV aufgeführt.
  • CISA-SSVC-Bewertung im CNA-Eintrag: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • Ein Aggregator meldet einen EPSS-Wert von etwa 0.8 %.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows-Systeme mit betroffenen Builds identifizieren und das Sicherheitsupdate des Herstellers vom Oktober 2026 installieren.
  • Für Windows 10 Version 1607 auf der Lifecycle-Seite von Microsoft den Supportstatus und die Verfügbarkeit eines Fixes prüfen. Gibt es keinen Fix, das System isolieren oder migrieren.
  • Systeme priorisieren, die externe Dateien empfangen, etwa über E-Mail, Downloads und Dateifreigaben.
  • Die MSRC-Warnung und CISA KEV auf Änderungen überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Microsoft Windows Search Component
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:35.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.