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Windows Hyper-V: Heap-basierter Pufferüberlauf

CVE-2026-83716Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Windows Hyper-V erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, Code auszuführen. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff mit niedrigen Berechtigungen, und da sich der Scope ändert, kann ein Ausbruch aus einer Gast-VM den Host betreffen. Die Schwachstelle ist nicht direkt aus dem Internet erreichbar, und es wurden weder ein öffentlicher Exploit noch Hinweise auf eine Ausnutzung gefunden.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 bis < 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 bis < 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 bis < 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 bis < 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis < 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis < 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis < 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis < 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2016 (10.0.14393.0 bis < 10.0.14393.9612)
  • Windows Server 2019 (10.0.17763.0 bis < 10.0.17763.9376)
  • Windows Server 2022 (10.0.20348.0 bis < 10.0.20348.5761)

Behoben in

  • Installieren Sie für jede betroffene Version das Microsoft-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026. Die korrigierte Build-Version ist die obere Grenze des betroffenen Bereichs.
  • Windows-10-Geräte im ESU-Programm erhalten die Oktober-Korrekturen laut Berichten über KB5126657 (nicht gegen MSRC verifiziert).
  • Unbekannt: Ob Windows-10-1607-Hosts noch unterstützt oder in der Praxis gepatcht werden.

Umgehung

Unbekannt. In den geprüften Quellen wurde kein Workaround des Herstellers gefunden.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • Laut einer GitHub-Alert-Meldung nicht im CISA KEV aufgeführt (nicht gegen KEV verifiziert).
  • Die EPSS-Werte widersprechen sich zwischen den Quellen (0.00361 und 0.32 %); bitte auf FIRST.org prüfen.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; als unbekannt und nicht als nicht vorhanden behandeln.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen Sie, welche Hyper-V-Hosts betroffene Builds ausführen, und bestätigen Sie die korrigierten Builds in der MSRC-Tabelle.
  • Installieren Sie das kumulative Update vom Oktober 2026, zuerst auf den Hyper-V-Hosts. Priorität: mittel.
  • Prüfen Sie, ob noch Windows-10-1607-Hosts im Einsatz und unterstützt sind; ersetzen oder isolieren Sie diese, falls nicht.
  • Beschränken Sie die lokale Anmeldung auf Hyper-V-Hosts und betreiben Sie keine nicht vertrauenswürdigen Gast-Workloads auf Hosts mit sensiblen VMs.
  • Prüfen Sie in etwa zwei Wochen erneut, ob ein öffentlicher Proof of Concept verfügbar ist.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows Hyper-V
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:36.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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