Windows 10 1607: Remote Code Execution in Windows Error Reporting
Zusammenfassung
Ein heapbasierter Pufferüberlauf in Windows Error Reporting betrifft unter anderem Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann ein speziell präpariertes Paket an einen betroffenen Dienst senden und Code ausführen, ohne Anmeldung oder Benutzerinteraktion. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch (CVSS 9.8) ein; zum Zeitpunkt der Recherche sind keine öffentliche Bekanntgabe und keine Ausnutzung bekannt.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607: Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
- Windows Server 2016: Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
- Weitere Windows-10-, Windows-11- sowie Windows-Server-2012/2012-R2-Builds sind im CVE-Eintrag ebenfalls aufgeführt (Details siehe MSRC)
Behoben in
- Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für Windows 10 1607 und Server 2016 (Build 10.0.14393.9612 oder neuer, gemäss Drittquellen; auf der MSRC-Seite prüfen)
- Tenable ordnet das Update für diese Systeme KB5126868 zu (auf MSRC prüfen)
Umgehung
Unbekannt. Für ungepatchte Systeme wurde keine vom Hersteller veröffentlichte Massnahme gefunden.
Ausnutzung
- Microsoft: nicht öffentlich bekannt und nicht ausgenutzt; Ausnutzbarkeit als 'Less Likely' eingestuft
- CISA SSVC: Ausnutzung 'none', automatisierbar 'yes', technische Auswirkung 'total'
- EPSS unter 1 %
- Im Rahmen der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
Unsere Empfehlung
- Windows-10-1607- und Server-2016-Systeme inventarisieren und die Build-Nummern mit der MSRC-Tabelle abgleichen.
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf betroffenen Systemen prioritär installieren und den Neustart-Status prüfen.
- Netzwerkzugriff auf betroffene Systeme einschränken, bis sie gepatcht sind.
- Migration weg von Windows 10 1607 und Server 2016 planen, falls diese nicht mehr unterstützt werden.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Remotecodeausführung – Windows Error Reporting
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-83693 msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-83693 app.opencve.io
- Tenable: CVE-2026-83693 plugins www.tenable.com
- Zero Day Initiative: October 2026 security update review www.zerodayinitiative.com
- Vulners: Rapid7 Windows CVE-2026-83693 vulners.com
- Vulners: NVD CVE-2026-83693 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:37.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
