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Windows Remote Desktop Client: Heap-based Buffer Overflow ermöglicht Codeausführung

CVE-2026-83688Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-based Buffer Overflow im Remote Desktop Client von Windows erlaubt es einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, etwa wenn ein Benutzer einen Client mit einem manipulierten oder kompromittierten RDP-Host verbindet. Windows 10 Version 1607 (LTSB 2016) hat das Ende der Updates am 13. Oktober 2026 erreicht, daher ist das Oktober-2026-Update das letzte reguläre Fix und künftige Schwachstellen im RDP-Client bleiben ungepatcht.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Enterprise LTSB 2016 und IoT Enterprise LTSB 2016): Builds unterhalb von 10.0.14393.9612
  • Weitere betroffene Versionen laut Microsoft sind Windows 10 1809, 21H2, 22H2, Windows 11 23H2 bis 26H2 sowie Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016

Behoben in

  • Windows 10 1607: Build 10.0.14393.9612 oder höher (gemäss Aggregatordaten, im MSRC-Advisory bestätigen). KB-Nummer: Unbekannt.
  • Der Fix ist im Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 enthalten.

Umgehung

Unbekannt. Microsoft hat keine Workarounds oder Massnahmen veröffentlicht. Praktische Massnahmen sind Upgrade, ESU-Registrierung und Netzwerkeinschränkungen.

Ausnutzung

  • MSRC markiert die Schwachstelle als Exploited: No.
  • CISA SSVC: Exploitation none, automatable no.
  • Öffentlicher Proof of Concept: in der Recherche nicht gefunden; nicht umfassend geprüft.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows-10-1607-Hosts identifizieren, einschliesslich OT-, Kiosk- und Point-of-Sale-Geräten.
  • Migration auf eine unterstützte Version planen, zum Beispiel Windows 11 Enterprise LTSC 2024.
  • Falls eine Migration nicht rechtzeitig möglich ist, ESU-Registrierung prüfen und das Oktober-2026-Update installieren.
  • Ausgehendes RDP auf genehmigte Hosts beschränken und eingehendes RDP am Perimeter blockieren.
  • Diese Geräte vom Internet und vom allgemeinen Büronetz segmentieren.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Remote Desktop Client
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:36.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.