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CVE-Tracker

Microsoft Windows Error Reporting: Remote Code Execution (Stack-based Buffer Overflow)

CVE-2026-83643Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein stack-basierter Pufferüberlauf im Windows Error Reporting (WER), der Windows-Komponente zur Erfassung von Absturzdaten, erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff erfordert eine Benutzerinteraktion, etwa das Öffnen einer präparierten Datei oder eines Links, und keine Berechtigungen. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch), und der CVE-Eintrag weist auf Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hin.

Betroffen

  • Der CNA-Eintrag von Microsoft führt folgende Builds als betroffen auf: Windows 10 1607 (10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612), Windows 10 1809 (bis unter 10.0.17763.9376), Windows 10 21H2 (bis unter 10.0.19044.7807), Windows 10 22H2 (bis unter 10.0.19045.7807), Windows 11 23H2 (bis unter 10.0.22631.7652), Windows 11 24H2 (bis unter 10.0.26100.9711), Windows 11 25H2 (bis unter 10.0.26200.9711), Windows 11 26H1 (bis unter 10.0.28000.3231), Windows 11 26H2 (bis unter 10.0.26300.9711), Windows Server 2012 und 2012 R2 (siehe CNA-Eintrag) sowie Windows Server 2016 (bis unter 10.0.14393.9612).
  • Hinweis: Das CPE in der Eingabe (Windows 10 1607) stimmt nicht mit den übrigen Sekundärdaten überein, die auf Windows 11 24H2 / Server 2025 hinweisen. Bitte anhand des MSRC-Advisory überprüfen.

Behoben in

  • Behoben in den Builds ab den oben unter betroffen aufgeführten Versionen gemäss CNA-Eintrag. Unbekannt sind die genauen KB-Nummern für Windows 10 1607 und Server 2016; das MSRC-Advisory ist die massgebliche Quelle.

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • Zum Zeitpunkt des Recherche-Snapshots nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • EPSS etwa 0.009 (niedrig).
  • In den geprüften Quellen wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit gefunden.
  • Herstellerseitige Ausnutzungsmarkierung nicht bestätigt.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows-Systeme erfassen, insbesondere Server und Internet-exponierte Systeme, und deren Build-Nummern mit den behobenen Builds im MSRC-Advisory vergleichen.
  • Die kumulativen Updates vom Oktober 2026 installieren, zuerst auf Internet-exponierten Servern, RDP- und VPN-Gateways und danach auf Arbeitsstationen.
  • Nicht mehr unterstützte Systeme ersetzen, etwa Windows 10 1607 oder Server 2016, falls diese keine Fixes mehr erhalten.
  • CISA-KEV-Katalog und öffentliche Exploit-Quellen überwachen, da der CVSS-Wert hoch ist und Exploit-Code schnell auftauchen könnte.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows Error Reporting
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:37.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.