Oracle Access Manager: Unzureichende Zugriffskontrolle in Authentication Engine
Zusammenfassung
Oracle Access Manager, Teil von Oracle Fusion Middleware, enthält eine Schwachstelle in der Komponente Authentication Engine, die eine unzureichende Zugriffskontrolle ermöglicht. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff über HTTP kann das Produkt ohne Anmeldung kompromittieren. Erfolgreiche Angriffe können zu unautorisiertem Lesezugriff auf kritische Daten, zur unautorisierten Änderung oder Löschung einzelner Daten und zu einer partiellen Dienstverweigerung führen. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.6 (hoch).
Betroffen
- Oracle Access Manager 12.2.1.4.0
- Oracle Access Manager 14.1.2.0.0 (das Tenable-Plugin und weitere Angaben nennen stattdessen 14.1.2.1.0; Bestätigung im Oracle-Advisory ausstehend)
Behoben in
- Behoben im Oracle Critical Patch Update (CPU) vom Oktober 2026, veröffentlicht am 20. Oktober 2026.
- Konkrete Patch-Nummern und behobene Build-Versionen: Unbekannt.
Umgehung
- Keine bekannte Herstellerumgehung. Unbekannt.
- Den Netzwerkzugriff auf die HTTP-Endpunkte von Access Manager auf vertrauenswürdige Netzwerke beschränken. Dies reduziert die Exponierung, ersetzt aber kein Patchen.
Ausnutzung
- Oracle gibt nicht an, dass diese Schwachstelle ausgenutzt wird.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
- Stand 21. Oktober 2026 nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt (erneut prüfen, da sich dies rasch ändern kann).
- Kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden. Unbekannt.
Unsere Empfehlung
- Alle Oracle-Access-Manager-Instanzen, deren Versionen und ihre Erreichbarkeit aus dem Internet erfassen.
- Das Oracle CPU vom Oktober 2026 auf alle betroffenen Instanzen anwenden, zuerst auf Internet-exponierte Systeme. Die exakten behobenen Builds sind im Oracle-Advisory zu prüfen.
- Bis zur Behebung den Zugriff auf die HTTP-Endpunkte auf die nötigen Netzwerke beschränken.
- Den CISA-KEV-Katalog und die Sicherheitsmitteilungen von Oracle auf Änderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Oracle Security Alert: October 2026 CPU www.oracle.com
- NVD record via Vulners: CVE-2026-83407 vulners.com
- Strix: CVE-2026-83407 www.strix.ai
- Tenable plugin 369015 (October 2026 CPU) www.tenable.com
- Waratek: Oracle October 2026 CPU waratek.com
- Brandefense: Oracle October 2026 CPU brandefense.io
- ThreatFrontier: Oracle October 2026 CPU threatfrontier.com
- Arxdome: Oracle CPU October 2026 arxdome.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 07:32.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
