IBM Guardium Data Protection: Out-of-bounds Read im TDS7-LOGIN7-Parser
Zusammenfassung
IBM Guardium Data Protection 12.0, 12.1 und 12.2 enthalten einen heap-basierten Out-of-bounds Read im TDS7-LOGIN7-Protokollparser. Gemäss der Sicherheitsmitteilung von IBM ist die Komponente Windows S-TAP betroffen. Ein entfernter Angreifer kann ein speziell präpariertes TDS-LOGIN7-Paket mit ungültigen Offset- oder Längenwerten senden, was zu Informationsabfluss oder Denial of Service führen kann. Es ist keine Authentifizierung nötig, die Ausnutzung hängt jedoch davon ab, ob der TDS-Listener aus dem Netz des Angreifers erreichbar ist.
Betroffen
- IBM Guardium Data Protection 12.0
- IBM Guardium Data Protection 12.1
- IBM Guardium Data Protection 12.2
Komponente gemäss IBM-Mitteilung: Windows S-TAP. Ob auch der Appliance betroffen ist, ist nicht bestätigt.
Behoben in
Unbekannt. IBM empfiehlt, den neuesten Windows-S-TAP-Patch für IBM Guardium Data Protection zu installieren (IBM Fix ID Guardium_12.x.p101_r120203346_S-TAP_Windows). Die genaue Build-Nummer der korrigierten Version ist in den verfügbaren Quellen nicht bestätigt.
Umgehung
- IBM nennt keinen Workaround (die Mitteilung gibt "None" an).
- Bis zur Anweisung von IBM den Zugriff auf den TDS-Listener und den S-TAP-Verkehr auf bekannte Datenbankserver und Management-Netze beschränken.
Ausnutzung
- Es wurden keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden. CISA SSVC führt Exploitation als none und Automatable als no.
- Es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- EPSS 0.00301 (niedrige vorhergesagte Ausnutzungswahrscheinlichkeit).
Unsere Empfehlung
- Guardium-Data-Protection-Installationen 12.0 bis 12.2 und Windows-S-TAP-Agenten inventarisieren.
- Den neuesten Windows-S-TAP-Patch von IBM so rasch wie möglich installieren und die genaue korrigierte Version in der IBM-Mitteilung 7291670 bestätigen.
- Die Erreichbarkeit des TDS-Listeners und des S-TAP-Verkehrs auf die nötigen Systeme beschränken und auf fehlerhafte TDS-LOGIN7-Pakete überwachen.
- Die Priorität ist mittel und steigt auf hoch, wenn der Dienst aus Benutzer-, DMZ- oder Partnernetzen erreichbar ist.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin 7291670 www.ibm.com
- Rapid7 record via Vulners vulners.com
- Vulnrichment via Vulners vulners.com
- PT-2026-108173 via Vulners vulners.com
- Strix CVE-2026-82334 www.strix.ai
- OffSeq Radar CVE-2026-82334 radar.offseq.com
- IMFHT intel mirror of IBM bulletin cve.imfht.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 07:12.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
