Hitachi HiRDB: Stack-based Buffer Overflow
Zusammenfassung
Die Hitachi-Datenbank HiRDB Server in den Versionen 10, 9 und 9(32) sowie den Varianten mit Zusatzfunktion enthält einen Stack-based Buffer Overflow (CWE-121). Gemäss der Liste der betroffenen Versionen des Herstellers kann die Schwachstelle über das Netzwerk ohne Authentifizierung und ohne Benutzerinteraktion ausgelöst werden; der CVSS-Basiswert beträgt 9.4 (Critical). Laut Herstellerhinweis betrifft die Schwachstelle nur HiRDB unter Windows, bei dem die Remote-Shell-Funktion mit dem Befehl "pdntenv -ro on" aktiviert wurde; die von Sekundärquellen behauptete Ausführung von Code ist im Herstellereintrag nicht bestätigt.
Betroffen
- HiRDB Server Version 10: 10-00 bis vor 10-12-01 (Windows)
- HiRDB Server Version 9: 09-00 bis 09-66-22 (Windows)
- HiRDB Server with Additional Function Version 9: 09-00 bis 09-66/V (Windows)
- HiRDB Server Version 9(32): 09-02 bis 09-66-22 (Windows)
- HiRDB Server with Additional Function Version 9(32): 09-00 bis 09-66-/V (Windows)
- Verwundbarer Zustand laut Hersteller: Remote-Shell-Funktion aktiviert mit "pdntenv -ro on"
Behoben in
- HiRDB Server Version 10: 10-12-01 (Windows). Plattformspezifische Builds 10-11-02 und 10-08-05 werden vom Hersteller für andere Produkte der Serie aufgeführt; ob sie diese CVE beheben, ist unbekannt.
- HiRDB Server Version 9 Zweige: Unbekannt. Unbestätigte Angaben aus einem Tracker nennen 09-66-23; nicht vom Hersteller bestätigt.
Umgehung
Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller dokumentierte Workaround-Massnahme identifiziert. Das Deaktivieren der Remote-Shell-Funktion (pdntenv -ro off) könnte relevant sein, ist vom Hersteller jedoch nicht bestätigt.
Ausnutzung
- Öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit: keiner bekannt
- In freier Wildbahn: nicht bekannt, dass ausgenutzt
- CISA-KEV-Eintrag: in den geprüften Quellen nicht gefunden; nicht direkt verifiziert
- Die von VulDB geschätzten Preise für einen Exploit (USD 0 bis 5k) sind kein Nachweis für eine Ausnutzung
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob eine HiRDB-Instanz im Einsatz ist, auch in herstellerseitig gelieferten Anwendungen
- Prüfen, ob HiRDB unter Windows mit aktivierter Remote-Shell-Funktion läuft
- Netzwerkzugriff auf die Datenbank auf die benötigten Anwendungshosts beschränken und direkte Internetexposition blockieren
- HiRDB Version 10 vorrangig auf 10-12-01 oder den vom Hersteller bestätigten plattformspezifischen Fix-Build aktualisieren
- Upgrade von Version 9 planen, sobald der Hersteller den Fix-Build bestätigt
- Auf öffentlich verfügbaren Exploit-Code oder einen KEV-Eintrag überwachen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Hitachi Security Information hitachi-sec-2026-144 www.hitachi.com
- VulDB CVE-2026-82122 vuldb.com
- OffSeq Radar CVE-2026-82122 radar.offseq.com
- Threatint CVE-2026-82122 cve.threatint.com
- Hitachi Security Information hitachi-sec-2026-149 www.hitachi.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 23:44.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
