ServiceNext SerTec: Unsichere direkte Objektreferenz im Benutzerabruf-Endpunkt
Zusammenfassung
ServiceNext SerTec Version 1.00 enthält eine unsichere direkte Objektreferenz im API-Endpunkt GetUsuarios. Ein authentifizierter Benutzer kann im Request-Body eine numerische ID ändern und so das Profil eines anderen Benutzers abrufen, einschliesslich Passwort im Klartext, Benutzername, Wiederherstellungs-E-Mail und Partnerfirma. Durch Aufzählung der fortlaufenden IDs können alle Konten offengelegt werden, was Kontoübernahmen und Credential Stuffing bei anderen Diensten ermöglicht.
Betroffen
- ServiceNext SerTec Version 1.00 (wie im CVE-Eintrag genannt)
- Ob spätere Versionen betroffen sind: Unbekannt.
Behoben in
- Der Hersteller hat die Meldung bestätigt und im August 2026 eine korrigierte Version veröffentlicht (laut Blog des Forschers). Die Versionsnummer der korrigierten Version: Unbekannt.
Umgehung
- Keine dokumentiert. Unbekannt.
- Einschränkung des Zugriffs auf den Endpunkt oder Netzwerkkontrollen sind vom Hersteller nicht bestätigt und müssen vor einer Anwendung mit ServiceNext geprüft werden.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation-Status 'poc', automatisierbar: nein, technische Auswirkung: total.
- Nicht in der CISA KEV gelistet. EPSS etwa 0.003.
- Keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
Unsere Empfehlung
- Prüfen Sie, ob Sie ServiceNext SerTec einsetzen und welche Version installiert ist.
- Fordern Sie von ServiceNext schriftlich die Versionsnummer der korrigierten Version an und die Bestätigung, dass der Fix auf Ihrem Mandanten eingespielt ist.
- Gehen Sie davon aus, dass Passwörter vor dem Fix offengelegt wurden: Erzwingen Sie Passwort-Zurücksetzungen für alle Benutzer und prüfen Sie die Wiederverwendung auf anderen Diensten.
- Prüfen Sie Zugriffsprotokolle auf ungewöhnliche Anfragen an /api/Usuario/GetUsuarios vor dem Fix-Datum, sofern Protokolle vorhanden sind.
- Aktivieren Sie MFA, wo unterstützt, und überprüfen Sie Partner- und Werkstattkonten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Black Lantern Security: CVE-2026-79957 Insecure Direct Object Reference in ServiceNext blog.blacklanternsecurity.com
- VulDB entry 420292 vuldb.com
- Vulners VULNRICHMENT: CVE-2026-79957 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-79957 app.opencve.io
- CVE record via threatint aggregator cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 19:05.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
