HPE ArubaOS AOS-8: Buffer Overflow in der Kommandozeilenschnittstelle
Zusammenfassung
Ein Buffer Overflow in der Kommandozeilenschnittstelle von HPE ArubaOS AOS-8 erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, beliebige Befehle auf dem zugrunde liegenden Host auszuführen, sofern Voraussetzungen erfüllt sind, die ausserhalb der Kontrolle des Angreifers liegen. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur Ausführung von Code als privilegierter Benutzer und zur vollständigen Kompromittierung des Systems führen. Der CVSS-Wert beträgt 8.1 (HIGH) und die Schwachstelle wird als CWE-119 klassifiziert. Die Angriffskomplexität ist hoch, daher hängt eine Ausnutzung von Bedingungen ab, die der Angreifer nicht kontrollieren kann.
Betroffen
- ArubaOS AOS-8 8.13.0.0 bis 8.13.3.0
- ArubaOS AOS-8 8.10.0.0 bis 8.10.0.23
Hinweis: Einige Sekundärquellen führen 8.12.x als betroffen auf; der offizielle CVE-Eintrag tut dies nicht. Mit dem HPE-Bulletin abgleichen.
Behoben in
- AOS-8 8.13.3.1 oder neuer (Zweig 8.13.x)
- AOS-8 8.10.0.24 oder neuer (Zweig 8.10.x)
- Zweig 8.12: kein separater Fix; auf 8.13.3.1 oder neuer wechseln
Quelle: Sekundärberichte mit Verweis auf HPE. In HPESBNW05162 verifizieren.
Umgehung
- Zwischenzeitliche Empfehlung von HPE, laut Zusammenfassungen Dritter: Zugriff auf die Management-Schnittstelle bis zur Behebung einschränken.
- Unbekannt: Es ist keine CLI-spezifische Workaround-Massnahme bestätigt.
Ausnutzung
- HPE und Sekundärquellen melden keine bekannte Ausnutzung und keinen öffentlichen Exploit-Code.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt (Stand 24. Oktober 2026).
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
Unsere Empfehlung
- Alle AOS-8 Mobility Conductors, Mobility Controllers und Instant Access Points inklusive ihrer Versionen inventarisieren.
- Auf die behobenen Versionen aktualisieren und das gesamte HPE-Bulletin gemeinsam einspielen.
- Bis zur Behebung den Management-Zugriff auf vertrauenswürdige Administrationsnetze beschränken; Geräte priorisieren, die aus dem Internet oder aus Gast- beziehungsweise Benutzernetzen erreichbar sind.
- Das HPE-Bulletin und den CISA KEV auf Änderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE Security Bulletin HPESBNW05162 support.hpe.com
- CVE record and CVSS details (threatint) cve.threatint.com
- VulDB CVE-2026-79891 vuldb.com
- CNNVD entry with fix thresholds (Vulners) vulners.com
- Aviatrix summary of HPE interim guidance aviatrix.ai
- Cybaverse: HPE Aruba AOS critical flaws www.cybaverse.co.uk
- Safeguard: AOS-8 and AOS-10 vulnerability overview safeguard.sh
- Brandefense: HPE Aruba AOS vulnerabilities brandefense.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 18:06.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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