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ArubaOS 8: Nicht authentifizierter Dateischreibzugriff im PAPI-Protokoll

CVE-2026-79885Hoch 8.2

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Zusammenfassung

CVE-2026-79885 ist eine nicht authentifizierte Schwachstelle zum Schreiben von Dateien im PAPI-Protokoll von HPE ArubaOS 8 (AOS-8), das HPE für die Verwaltung von Access Points verwendet. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk, der den betroffenen Dienst erreichen kann, kann begrenzte Änderungen an Dateien des Systems vornehmen und die Verfügbarkeit des Dienstes stören. Für einen Angriff sind Netzwerkzugriff auf den PAPI-Dienst (laut Berichten UDP 8211), keine Zugangsdaten und keine Benutzerinteraktion nötig, weshalb das Risiko für Controller aus Gast-, IoT- oder anderen nicht vertrauenswürdigen Netzen am höchsten ist.

Betroffen

  • Gemäss CNA-Eintrag (HPE): ArubaOS 8.10.0.0 bis 8.10.0.23
  • Gemäss CNA-Eintrag (HPE): ArubaOS 8.13.0.0 bis 8.13.3.0
  • Unbekannt: ob ArubaOS 8.12.x betroffen ist. Drittquellen listen 8.12.0.0 bis 8.13.3.0, der CNA-Eintrag enthält 8.12.x jedoch nicht. Im HPE-Advisory prüfen.

Behoben in

  • ArubaOS 8.13.3.1 (Sekundärquellen, gegen das HPE-Advisory prüfen)
  • ArubaOS 8.10.0.24 (Sekundärquellen, gegen das HPE-Advisory prüfen)
  • Unbekannt: korrigierte Version für den Zweig 8.12.x

Umgehung

  • Kein von HPE bestätigter Workaround in den geprüften Quellen.
  • Drittquellen-Empfehlung (nicht gegen HPE verifiziert): Management-Schnittstellen auf ein dediziertes Management-VLAN beschränken oder hinter einer Firewall-Richtlinie mit Protokollierung betreiben.
  • Drittquellen-Empfehlung (nicht verifiziert): UDP 8211 aus Netzsegmenten blockieren, die keinen Zugriff auf die Controller benötigen.

Ausnutzung

  • HPE meldet keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn und keinen öffentlich verfügbaren Proof-of-Concept-Code in den geprüften Quellen.
  • Nicht im Katalog der Known Exploited Vulnerabilities der CISA aufgeführt, Stand 23. bis 24. Oktober 2026.
  • Dieser Status kann sich nach der Veröffentlichung rasch ändern.

Unsere Empfehlung

  • Alle AOS-8-Controller, Gateways und Mobility Conductors inventarisieren und die genaue Version prüfen.
  • Betroffene Controller so rasch wie möglich auf 8.13.3.1 beziehungsweise 8.10.0.24 aktualisieren oder das vollständige HPE-Release dieses Patch-Zyklus einspielen, da HPE im selben Advisory mehrere weitere PAPI-Schwachstellen auflistet.
  • Den Status des Zweigs 8.12.x und die Korrekturen im HPE-Advisory HPESBNW05162 bestätigen.
  • Bis zur Aktualisierung UDP 8211 aus Gast-, IoT- und anderen nicht vertrauenswürdigen Segmenten blockieren und den Management-Zugriff einschränken.
  • Logs auf unerwarteten PAPI-Verkehr und unerwartete Dateiänderungen auf den Controllern überwachen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 15:08.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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