HPE ArubaOS 8: Authentifizierungsumgehung führt zu Informationspreisgabe
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle in der webbasierten Management-Oberfläche von HPE ArubaOS 8 erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im gleichen Netzwerk oder Funkbereich, bestehende Authentifizierungskontrollen zu umgehen. Bei einer erfolgreichen Ausnutzung können einige Daten im Klartext offengelegt werden, was weitere Kompromittierungen anderer Netzwerkinfrastruktur ermöglichen könnte. HPE bewertet die Schwachstelle mit 8.2 (Hoch) nach CVSS 3.1; die CWE-Zuordnung ist zwischen den Quellen umstritten.
Betroffen
- AOS-8.13.0.0 bis 8.13.3.0
- AOS-8.10.0.0 bis 8.10.0.23
- Standard: betroffen
- AOS-8.12.x ist wahrscheinlich betroffen, aber nicht bestätigt.
- Releases im End-of-Maintenance- und End-of-Support-Status sind betroffen und nicht gepatcht.
Behoben in
- AOS-8.13.3.1
- AOS-8.10.0.24 und neuer
- Die genaue korrigierte Version jedes AOS-8-Zweigs ist dem HPE-Advisory zu entnehmen.
Umgehung
- Die CLI- und Web-Management-Oberflächen auf ein dediziertes Layer-2-Segment oder VLAN beschränken und/oder mit Layer-3+-Firewallregeln absichern, mit aktivierter Accounting- und Protokollierungsfunktion (Empfehlung von HPE).
- Für End-of-Support-Releases ohne Korrektur ist die Isolation der Management-Schnittstelle die einzige gefundene Massnahme.
Ausnutzung
- Bei der Veröffentlichung war HPE kein öffentlicher Exploit-Code oder keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog; CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Es handelt sich um eine Momentaufnahme.
Unsere Empfehlung
- Alle AOS-8 Mobility Controller und Instant APs inventarisieren und die genauen Versionen erfassen.
- Auf die korrigierten Versionen aktualisieren; für Geräte im End-of-Support Ersatz planen.
- Bis zur Korrektur die Management-Schnittstellen auf ein Management-VLAN beschränken und mit Firewallregeln filtern.
- Die Liste der betroffenen Versionen am HPE-Advisory überprüfen, da öffentliche Quellen voneinander abweichen.
- Dieses Gerät zusammen mit den übrigen kritischen Schwachstellen im gleichen HPE-Release patchen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE Security Bulletin HPESBNW05162 support.hpe.com
- CCB Belgium advisory on HPE Networking AOS ccb.belgium.be
- VulDB CVE-2026-79884 vuldb.com
- CyberExperts: Aruba AOS wireless patches cyberexperts.com
- Carthage Electronics threat brief carthageelectronics.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 15:11.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
