IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

HPE Aruba AOS-8: Authentifizierungsumgehung im PAPI-Protokoll

CVE-2026-79875Kritisch 9.3

← Alle Schwachstellen

Zusammenfassung

Eine Authentifizierungsumgehung im PAPI-Protokoll von HPE Aruba AOS-8 erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im benachbarten Netzwerksegment, bestehende Authentifizierungskontrollen zu umgehen. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann administrativen Zugriff ermöglichen, Änderungen an der Systemkonfiguration erlauben und den Zugriff auf sensible Daten oder deren Manipulation ermöglichen. Der Angriff erfordert einen benachbarten Netzwerkzugang und keine Zugangsdaten; es handelt sich nicht um eine aus dem Internet erreichbare Schwachstelle.

Betroffen

  • Hewlett Packard Enterprise (HPE) ArubaOS (AOS-8) 8.13.0.0 bis 8.13.3.0
  • AOS-8 8.10.0.0 bis 8.10.0.23
  • Gemäss einer Drittquelle ist auch AOS-8 8.12.x betroffen (nicht durch HPE bestätigt)

Behoben in

  • AOS-8 8.13.3.1
  • AOS-8 8.10.0.24
  • Für 8.12.x unbekannt: Eine Quelle gibt an, dass in diesem Zweig kein Fix existiert; auf 8.13.3.1 oder höher wechseln (nicht durch HPE bestätigt)

Umgehung

  • Die CLI- und Web-Verwaltung auf ein dediziertes Management-VLAN oder eine Firewall-Richtlinie beschränken (HPE-Workaround gemäss Sekundärquellen)
  • UDP 8211 (PAPI) blockieren oder nur auf AP- und Controller-Subnetze beschränken und von Gast- und IoT-VLANs fernhalten (von Drittparteien empfohlen, nicht als HPE-Workaround angegeben)

Ausnutzung

  • HPE gibt an, keine Kenntnis von Exploit-Code oder Angriffen zu haben.
  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies beweist nicht, dass keiner existiert.
  • Gemäss einem Drittanbieter-Aggregator nicht in CISA KEV gelistet; nicht direkt geprüft.

Unsere Empfehlung

  • Alle AOS-8-Controller und Instant-Access-Points inventarisieren und deren genaue Versionen erfassen.
  • Auf AOS-8 8.13.3.1 oder 8.10.0.24 (oder höher) aktualisieren und einen Wechsel weg von 8.12.x planen.
  • Bis zur Behebung die Management-Schnittstellen und UDP 8211 von Gast-, IoT- und Benutzernetzwerken fernhalten.
  • Das Update für das gesamte HPE-Advisory durchführen, das viele weitere kritische Schwachstellen bündelt.
  • Die CVE-ID-Zuordnung (eine Quelle nennt diese Beschreibung unter CVE-2026-79870) und den genauen Umfang im signierten HPE-Advisory vor der finalen Freigabe prüfen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 00:53.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.