HPE ArubaOS: Ungeprüfte Pufferüberlaufschwachstelle ermöglicht Remote Code Execution
Zusammenfassung
Ein Pufferüberlauf im zugrunde liegenden Betriebssystem von HPE ArubaOS (AOS-8 und AOS-10) kann von einem nicht authentifizierten Angreifer über das Netzwerk ausgelöst werden. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann beliebiger Code als privilegierter Benutzer auf dem Betriebssystem des betroffenen Geräts ausgeführt werden. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.4 (kritisch). Die Exposition hängt davon ab, ob Controller, Gateways oder Management-Schnittstellen aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind.
Betroffen
- ArubaOS 10.8.0.0 bis 10.8.1.1 - ArubaOS 10.7.0.0 bis 10.7.2.6 - ArubaOS 10.4.0.0 bis 10.4.1.13 - ArubaOS 8.13.0.0 bis 8.13.3.0 - ArubaOS 8.10.0.0 bis 8.10.0.23. Der genaue Bereich pro CVE ist anhand der CSAF-Datei von HPE zu bestätigen, da die Quellen bei den Zweigen 10.6, 10.3 und 8.12 voneinander abweichen.
Behoben in
- AOS-10 10.8.1.2 - AOS-10 10.7.2.7 - AOS-10 10.4.1.14 - AOS-8 8.13.3.1 - AOS-8 8.10.0.24, oder neuer auf demselben Zweig. Quelle: HPE-Advisory HPESBNW05162 (noch zu verifizieren).
Umgehung
Kein CVE-spezifischer Workaround bekannt. Gemäss HPE besteht eine Übergangsmassnahme darin, den Zugriff auf die Management-Schnittstellen aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken einzuschränken, bis gepatcht werden kann. Das Patchen ist die primäre Massnahme.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn per 2026-10-26. - Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt. - HPE ist per Advisory-Datum kein öffentlicher Exploit-Code bekannt. - Stand 2026-10-22 bis 2026-10-26; auf Änderungen überwachen.
Unsere Empfehlung
- Alle AOS-8- und AOS-10-Geräte (Controller, Gateways, Access Points) und deren genaue Versionen inventarisieren. - Auf die fixen Versionen patchen, zuerst Controller und Conductors, danach Access Points. - Management- und PAPI-Zugriff aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken bis zum Patch einschränken. - Den genauen betroffenen Bereich pro CVE vor der Bewertung in der CSAF-Datei von HPE prüfen. - HPE, CISA KEV und NVD auf Änderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE Security Bulletin HPESBNW05162 support.hpe.com
- VulDB entry 425454 (conflicting data) vuldb.com
- Strix CVE record CVE-2026-79872 www.strix.ai
- Rescana analysis of the HPE ArubaOS advisory www.rescana.com
- CyberExperts: Aruba AOS wireless patches cyberexperts.com
- pwn.watch: HPE Aruba AOS critical RCE pwn.watch
- Brandefense knowledge hub (AOS vulnerabilities) brandefense.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 23:55.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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