HPE ArubaOS (AOS-10): Authentifizierungsumgehung führt zu Remote Code Execution
Zusammenfassung
Eine Authentifizierungsumgehung in einer betroffenen Schnittstelle von HPE ArubaOS 10 (AOS-10) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im benachbarten Netzwerksegment, Authentifizierungskontrollen zu umgehen. Bei erfolgreicher Ausnutzung können beliebige Befehle als privilegierter Benutzer auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem ausgeführt werden, was eine vollständige Kompromittierung des WLAN-Controllers, Gateways oder Access Points bedeutet. Es werden keine Zugangsdaten benötigt, der Angreifer muss sich jedoch im benachbarten Netzwerk befinden.
Betroffen
- ArubaOS 10.8.0.0 bis 10.8.1.1
- ArubaOS 10.7.0.0 bis 10.7.2.6
- ArubaOS 10.4.0.0 bis 10.4.1.13
- Versionsbereiche aus Sekundärquellen; vor dem Handeln gegen das HPE-Advisory prüfen
Behoben in
- AOS-10 10.8.1.2
- AOS-10 10.7.2.7
- AOS-10 10.4.1.14
- Die Branches 10.6, 10.3 und 8.12 sind im End-of-Maintenance und vom Bulletin nicht abgedeckt; auf einen unterstützten Branch wechseln
Umgehung
- Kein vom Hersteller genannter Workaround speziell für diese CVE; die Behebung erfolgt durch das Einspielen der korrigierten Version.
- Allgemeine Massnahme (keine Herstellerangabe): Verwaltungszugriff auf Controller, Gateways und APs auf ein dediziertes Management-VLAN beschränken und einschränken, wer die Management-Ports erreichen kann.
Ausnutzung
- HPE sind keine öffentlichen Exploit-Codes oder Angriffe bekannt.
- In der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- In der Recherche kein Eintrag im CISA-KEV-Katalog gefunden; direkte Prüfung im Katalog erforderlich.
Unsere Empfehlung
- AOS-10 Controller, Gateways und APs in der nächsten Wartungsperiode auf 10.8.1.2, 10.7.2.7 oder 10.4.1.14 (oder neuer) aktualisieren, zuerst Netzwerke mit geteilter oder Gast-Nutzung.
- Branches im End-of-Maintenance (10.6, 10.3, 8.12) auf einen unterstützten Branch migrieren.
- Verwaltungszugriff auf ein dediziertes VLAN beschränken und sicherstellen, dass keine Management-Schnittstelle aus dem Internet erreichbar ist.
- Controller bis zur Aktualisierung auf unerwartete Befehle oder Konfigurationsänderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE Security Bulletin HPESBNW05162 rev.1 support.hpe.com
- CCB Belgium advisory on HPE Networking AOS patches ccb.belgium.be
- CyberExperts: Aruba AOS wireless patches (October 2026) cyberexperts.com
- Windowsforum: HPE Aruba AOS 8 and AOS 10 security update windowsforum.com
- CyberPress: Critical HPE Aruba AOS vulnerability cyberpress.org
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 22:12.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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