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CVE-Tracker

ArubaOS: Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

CVE-2026-79863Kritisch 9.6

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Zusammenfassung

Pufferüberlauf-Schwachstellen in einer nicht benannten Schnittstelle von ArubaOS AOS-8 und AOS-10 erlauben einem nicht authentifizierten Angreifer im selben Netzwerksegment, beliebigen Code auszuführen, indem er präparierte Daten sendet. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann Codeausführung als privilegierter Benutzer auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem von Mobility Controllern, Mobility Gateways und Access Points ermöglichen. Es sind keine Anmeldung und keine Benutzerinteraktion nötig, der Angreifer benötigt aber Zugriff auf das angrenzende Netzwerk. Der CNA stuft die CVE mit 9.6 (Critical) ein, doch die Quellen widersprechen sich bei CVSS-Vektor und CWE, weshalb beides anhand der CSAF-Datei von HPE überprüft werden muss.

Betroffen

  • AOS-10 10.8.0.0 bis 10.8.1.1
  • AOS-10 10.7.0.0 bis 10.7.2.6
  • AOS-10 10.4.0.0 bis 10.4.1.13
  • AOS-8 8.13.0.0 bis 8.13.3.0
  • AOS-8 8.10.0.0 bis 8.10.0.23
  • Zweige 10.3, 10.6 und 8.12: unbestätigt, bis zur Bestätigung durch die CSAF-Datei von HPE als potenziell betroffen behandeln

Behoben in

  • Upgrade auf 10.8.1.2, 10.7.2.7, 10.4.1.14, 8.13.3.1 oder 8.10.0.24 (gemäss sekundärer Quelle, noch nicht gegen den Text von HPE bestätigt)

Umgehung

  • Die Management-Schnittstellen für CLI und Web auf ein dediziertes VLAN oder Layer-2-Segment legen oder mit Firewall-Regeln absichern (laut sekundären Quellen)
  • UDP 8211 (PAPI) auf die Subnetze beschränken, die es benötigen
  • Unbekannt, ob diese Massnahmen diese CVE vollständig abdecken, da die betroffene Schnittstelle nicht benannt ist. Patchen ist die zuverlässige Lösung.

Ausnutzung

  • HPE ist zum Zeitpunkt der Advisory keine öffentliche Diskussion oder kein Exploit-Code zu den aufgeführten Schwachstellen bekannt.
  • CISA SSVC: Exploitation none, nicht automatisierbar.
  • Nicht im CISA KEV aufgeführt; EPSS 0.00000.
  • Bis 30. Oktober 2026 wurde kein öffentlicher Proof of Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.

Unsere Empfehlung

  • Betroffene Controller, Gateways und Access Points von AOS-8 und AOS-10 auf eine korrigierte Version patchen, nachdem die Versionen in der CSAF-Datei von HPE bestätigt wurden.
  • Alle Mobility Conductors, Controller, Gateways und Access Points inventarisieren, einschliesslich der Zweige 10.3, 10.6 und 8.12.
  • Management- und Gast-Netzwerke in separate Segmente legen und den Zugriff auf HTTPS 4343 sowie PAPI UDP 8211 einschränken.
  • Prüfen, ob Management-Ports aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind, und auf ungewöhnlichen Datenverkehr achten.
  • CISA KEV und NVD auf Änderungen prüfen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 22:15.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.